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1 (1876)
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Ferrum valerianicum. Filix.

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mit soviel dieser Lösung versetzt, dass eine neutrale Flüssigkeit daraus her-vorgellt. Nachdem noch zweimal soviel krystallisirtes Natroncarbonat,als zur Sättigung erforderlich war, dazugegeben und in Lösung gebracht wor-den sind, wird filtrirt und in das kalte Filtrat nach und nach in kleinen Mengen65,0 Ferrichloridlösung von 1,480 spec. Gew., verdünnt mit gleichviel Wasser,unter Umrühren eingegossen. Wäre die in der Ruhe sich klärende Flüssigkeitnoch gelblich gefärbt, so giebt man noch einige Tropfen der Natroncarbonat-lösung hinzu, um die Fällung vollständig zu machen. Den Niederschlagsammelt man in einem Filter, wäscht ilm mit kaltem Wasser aus und trocknetihn in dünner Schicht auf einer Porcellanfläche ausgebreitet vor Tageslichtgeschützt an einem Orte, dessen Temperatur 25° C. nicht überschreitet. Aus-beute circa 33,0.

Eigenschaften. Das Ferrisubvalerianat ist ein rothbraunes, nach Vale-riansäure riechendes, in Wasser unlösliches Pulver von mild styptischemGeschmacke.

Aufbewahrung. In gut verstopfter Flasche vor Tageslicht geschützt.

Anwendung. Man hat das Ferrisubvalerianat bei Chlorose, welche vonhysterischen oder epileptischen Krämpfen begleitet ist, und bei Chorea ange-wendet. Gabe 0,20,51,0 zwei- bis dreimal täglich in Bissen oder Pillen.

Filix.

Polystichum Filix mas Roth, Polypodium Filix mas Linn., AspidiumFilix mas Swaktz , Wurmfarn, eine an den Rändern schattiger Gräben, inGebüschen und Laubwäldern in Deutschland häufige Polypodiacee.

Rhizoma Fi Ii eis maris, Radix Filieis, Wnrmfarnwurzel , wird in zweierleiForm vorräthig gehalten:

1) Rhizoma Filieis erudnm, Radix Filieis semimundata, Johamiiswurzel,Jobannishand, Teufelsklaue, Farnkrautmännlein, der getrocknete braune Wurzelstockmit den darauf ziegeldachartig sitzenden Grundtheilen der Wedelstiele, derenobere Theile durch Abschneiden beseitigt sind. Diese Waare ist nur Gegen-stand des Handverkaufs und wird von dem Landmann nicht selten zu aber-gläubischen Zwecken benutzt. Sie wird ganz, nie geschnitten gefordert, undals Bestandtheil von Viehpulvern wird sie durch das ein Jahr alte Pulverder folgenden Waare ersetzt.

2) Rhizoma Filieis maris, Radix Filieis mundata, Wurmfarnwurzel. Der

frische, verschieden lange, bis zu zwei und einem halben Centimeter dicke,fleischige (ausgetrocknet schwammige), leichte Wurzelstock; innen von bräunlichgrüner Farbe, versehen mit zu einem unterbrochenen Ringe geordneten undziemlich grossen Gefässbündeln (Fibrovasalsträngen), auf der ganzen Oberflächedicht bedeckt mit nach einer Seite gerichteten, aufsteigenden, kantigen,fleischigen, aussen schwarzbraunen, innen grünen Wedelstiel- (Blattstiel-) Resten