Eucalyptus.
Eucalyptus G/obulus L abuj.arijiere , Veilchenbaum, ei« in Australien,besonders in Van-Diemensland einheimischer, in vielen warmen Ländern cul-tivirter, bis zu 115 Meter hoher Baum aus der Familie der Myrtaceen undder Abtheilung der Leptospermen.
Folia Eucalypti, Eukalyptusblätter, die trocknen Blätter der vorbenanntenEucalyptusart. Sie sind von zweierlei Form und Gestalt. Die jungenAeste des Baumes nämlich tragen gegenständige und sitzende, ovale, an derBasis herzförmige, 8 —15 Ctm. lange und 4— 8 Ctm. breite Blätter. Diejüngeren derselben sind weisslich bläulich grün, die älteren lederartigerund gelblichgrün. Die älteren Aeste dagegen tragen gestielte, abwechselndstehende, lancettförmige, gespitzte, an der Spitze etwas sichelförmige, an derBasis etwas schiefe, 15 — 20 Ctm. lange und circa 4 Ctm. breite, gelblich-grüne Blätter. Die Nervatur beider Blätter ist auf beiden Blattflächen vor-springend, am Rande nach der unteren Seite umgebogen. Das Blattparenchymist durch zahlreiche bräunliche Harzdrüschen punktirt. Der Geruch ist bal-samisch, der Geschmack stark aromatisch, schwach bitter und adstringirend.
Equisetum. — Eucalyptus.
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dem Absterben des fruchtbaren Stengels hervor und entwickeln Wirtein von
10 —15 vierkantigen Aesten. Sie
sind 30—60 Ctm. lang, gefurcht, ge- \
gliedert, an den Knoten mit gezähnten sm Ä
Scheiden versehen. XWL i S
Einsammlung. Den Schachtel-halm sammelt man im Juli bis Sep-tember und bewahrt ihn nach demTrocknen gewöhnlich ganz, eine nurkleine Menge geschnitten auf.
Bestandteile. Die Schachtel-halme zeichnen sich durch einen star-ken Kieselsäuregehalt aus, welcher7 — 12 Procent beträgt. B aup fandin den Stengeln Aepfelsäure, Aconit-säure, adstringirenden Stoff, ein gelbesPigment (Flavequisetin), Kali-, Kalk-und Magnesiasalze.
Anwendung. Früher galt dieserund die anderen Schachtelhalme alsDiuretica, heute werden sie zuweilenin den Apotheken zum Scheuernder Metallgefässe der Küchen ge-fordert.
Fig. 2">7. Equisetum arvense, 1 4 —'(^-Grösse.1. Unfruchtbarer, 2. fruchtbarer Stengel.