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Emulsiü. — Equisetum.
maceutischen Receptur von Dr. Hager, 1875, Berlin, Verlag von JuliusSpringer , S. 190 — 201, und Commentar zur Pharmacopoea Germanica vonDr. Hager, 1873, in demselben Verlage, Bd. I. S. 574 — 583.
Emulsio.
Emulsi«, Emulsion. Ueber die verschiedenen Arten der Emulsionen undihre Darstellung vergl. Hager's Technik der pharmaceutischen Receptur 1875,S. 88 —102. Bezüglich der Mengenverhältnisse der zu Emulsionen zu ver-arbeitenden Substanzen ist folgendes zu bemerken:
Die Samen-Emusionen werden, wenn der Arzt nicht ein anderes Ver-hältniss vorschreibt, aus einem (1) Theile Samen und einer solchenMenge Wasser, dass die Colatur zehn (10) Theile beträgt, bereitet. Vergl.S. 324 (9).
Die Oel-Emulsionen werden, wenn nicht ein anderes Verhältniss aus-drücklich vorgeschieben ist, bereitet: aus irgend einem Oele zwei (2)Theilen, gepulvertem Arabischem Gummi einem (1) Theile unddestil-lirtem Wasser siebenzehn (17) Theilen. Vergl. S. 324 (10).
Equisetum.
Equisetum hiemale Linn ., grosser Schachtelhalm, eine auf nassen schat-tigen Waldplätzen und in Brüchen durch ganz Europa häufige Equisetacee.
Herba Equiseti_ majori», Herba Equiseti mechanici, Tischlerschachtelhalm,Polir-Schachtelhalm. Die trocknen, 50 — 70 Ctm. langen Stengel. Diese sindeinfach stielrund, graugrün, durch 16 spitz-zweikantige Streifen gerillt, anden gegen 10 Ctm. von einander entfernten Knoten mit 16zähnigen, gegen1 Ctm. langen Scheiden mit schwarzem Ringe am Grunde und an der äusserstenKante.
Diese Waare wird gewöhnlieh in circa 5 Ctm. dicken Bündeln vorräthiggehalten. Die Tischler gebrauchen sie zum Schachteln (Glattreiben) des Holzes.
Equisetum avcense Linn ., kleiner Schachtelhalm, ein sehr gemeinesUnkraut.
Herba Equiseti minoris, Herba Equiseti. Schachtelhalm, Zinnkraut, Scheuerkraut,Dubock, Pferdeschwanz, die getrockneten sterilen Stengel. Diese treten im Sommer nach