Digitalis.
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Digitalis purpurea L. Wildwachsender Fingerhut. Blätter 8 — 25 Ctm.lang, 5 —10 Ctm. breit, zugespitzt, länglich eiförmig, doppelt gekerbt(ungleich und stumpf ge-zähnt), runzlig, oberhalbmattgrün weichhaarig, un-
Wurzelblätter' und unteren d / V
Stammblätter verlaufen in \ \
gelten Blattsiel, die oberen \ ^
oder sitzend. Den Stengel- fif\ •/ / '.S
blättern hängen am Grunde « j \jf ij -
noch Rudimente des / V js
Zellgewebes vom Sten- ( / y | Jyr
gel an. Die Blattnerven / f jf
bilden auf der unteren Seite
der Blätter ein stark weiss- l yil Js
lieh filzig hervortretendes /'
Adernetz, das, gegen das ..
scheint lind innerhalb dessen *430^
Maschen sich ein noch feine-res durchscheinendes '
Adernetz erkennen lässt.
Als Unterschiebungen Flgund Verwechselungen die- d -
nen die Blätter folgender AdernetzeS '
Pflanzen.
Die cultivirte oder in Gärten gezogene Digitalis: Blätter schwächeroder wenig behaart oder fast glatt. Nach v. Schkoff sollen sie den Blätternder wildwachsenden Pflanze in der Wirkung nicht nachstehen.
Vor dem Blühen der Pflanze gesammelte Blätter: Die Blätter mehr gestieltund ohne Rudimente des Zellgewebes vom Stengel.
Digitalis ambigua Mukray . Blätter am Rande gesägt, minder behaart, nichtrunzlig, ohne vortretendes Adernetz.
Conyza squarrosa Linn . Blätter am Rande gesägt oder ganzrandig. Inner-halb der Maschen des Adernetzes kein feineres durchsehei-nendes Adernetz. Wenig bitter.
Symphytum ofßcinale Linn . Blätter rauhhaarig, ganzrandig, nichtbi iter.
'ig. 254. Ein Stück eines Blattes der Digitalis purpurea gegendas Licht gehalten, zur Wahrnehmung des eigentümlichen
Teucrium Scorodonia Linn . Blätter nicht filzig, gestielt u. herzförmig.
Verbascum- Arten. Blätter stark sternfilzig behaart, dicker und nichtbitter. Die Blätter von Verbascum nigrum haben eine herzför-mige Basis.
Einsammlung und Aufbewahrung. Die Digitalisblätter der im Abblühenbegriffenen Pflanze, also die im Monat August und Anfangs September einge-sammelten, sind an Digitalin besonders reich, daher auch wohl die wirk-