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1 (1876)
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Cubeba.

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Qufoefoa.

Cubeba officinalis M iquel, Kubebenpfeffer, ein in Ostindien, auf Malabarund Java einheimischer Kletterstrauch aus der Familie der Piperaceen.

Cubebae, Fructus Cubebae. Baccae Cubehae, Fiper eaudatum. Knbeben, Schwindel*körner, Schwanzpfeifer, die getrockneten Steinfrüchte. Sie sind kugelig, erbsen-gross, an der Basis in eine 0,5 Centim. oder mehr als die Fruchtkugel lange,sich verjüngende, stielartige Verlängerung auslaufend, oben mit einererhabenen Narbe, graubraun oder schwarzbraun, zuweilen aschgrau bestäubt,flach, netzrunzelig, einsamig. Die von der braunen vertrockneten Fleisch-

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Fig. 243. a. Kubehe in nat. Grösse.

b. Verticaldurchschnitt.

c. Querdurchschnitt.

Fig. 244. TrockneFrucht von Rham-nus catliartica.

Fig. 245. Fruct. Amorai. a. ganzeFrucht in natürl. Grösse, 6. Yerti-.caler Durchschnitt einer zweisamigenFrucht, c. Querdurchschnitt einereinsamigen Frucht.

schiebt bedeckte Steinschale umschliesst den in der Handelswaare gewöhnlichzu einer schwärzlichen Masse eingeschrumpften, grundständigen, mit der Frucht-wand nicht verwachsenen Samen.

Als Verfälschungen und Verwechselungen sind angetroffen worden:

Reife Früchte von Cubeba officinalis (oder Früchte von Piper anisatum).Früchte sind grösser, der Samen ausgebildet und innen weisser. DasRunzelnetz flacher, weniger regelmässig. Geruch schwächer, terpen-tinartiger. Diese Sorte wurde von den Holländern als sogenannte Bei-sorte importirt.

Cubeba eanina M iquel. Die stielartige Verlängerung der Frucht ist nichtso lang als die Frucht. Diese ist kleiner und weniger runzlig.

Myrtus Pimenta L. (Fructus Amomi, Piment). Früchte meist grösser undungestielt, mit dem Kelch gekrönt, 1- bis 2samig, und nicht netz-runzelig.

Piper nigrum L. (schwarzer Pfeffer). Früchte ungestielt, der Same mit demFruchtgehäuse verwachsen.

Rliamnus catliartica L. (Kreuzbeere). Früchte mit leicht ablösbarem Stiel,scheinbar vier knöpfig oder vierfach stumpfkantig, viersamig.

Aufbewahrung. Pulverung. Die ganzen Kubeben werden in hölzernenoder weissblechenen Gefässen an einem trocknen Orte aufbewahrt, das mittel-feine Pulver in Glasgefässen.

Das Pulvern der Kubeben ist wegen ihres Gehalts an öligen und harzigenStoffen eine schwierige Arbeit. Es genügt, sie in mittelfeines Pulver zu ver-wandeln. Hierbei ist man noch genöthigt, sie nach dem Zerstossen mit den

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