Cadmium.
Amyli Marantae 37,5Gummi Arabici 12,5.
Subtile pulveratis admisceOlei Caoao 25,0Elaeosacchari Vanillae 7,5Glycerinae 12,5Aquae calidae q. s.ut fiat massa, quae in placentas veltabulas redacta lern calore siccetur.
(5) Pulvis deinulcens.
Weisses Brustpulver.
Vf Olei Cacao 20,0
Sacchari albi pulverati 100,0.In mortario calido mixtis addeOlei Foeniculi
Olei Anisi stellati ana Guttas 25.Post refrigerationem massam in pulyeremredige.
D. S. Theelöffelweise (bei Bronchial-katarrh, Husten).
Diese Pulvermischung lässt sich nurauf circa 5 Wochen vorräthig halten.
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(6) Suppositoria Olei Cacao.
Olei Cacao 50,0Cerae albae 5,0.
Leni calore liquata in modulos ad.sup-positoria effundantur. Fiant supposi-toria decem (10).
(7) TJngnentum Cacao.
it Olei Cacao 6,0
Olei Olivae optimi 4,0
(tempore hiemis 5,0).
Leni calore mixta agita, donec refrixerint.
Diese Mischung dient als ein Ersatzder Butter in Salbenmischungen.
Cadmium.
Cadmium, Kadmium (Cd = 56 oder Cd = 112). Ein zimiweisses, starkmetallisch glänzendes, weiches, streckbares, beim Biegen wie Zinn schreiendesMetall von 8,6 — 8,9 spec. Gew., bei 350° schmelzend bei 860° siedend undverdampfend.
Es kommt gewöhnlich in 1,0 — 1,5 Ctm. dicken Stäben in den Handel.Zuweilen machen die Zahnärzte davon Gebrauch, andererseits findet es zurDarstellung der Kadmiumsalze Verwendung.
Prüfung. Diese besteht zunächst in der Bestimmung des specifischen Ge-wichts (Zinn = 7,3, Blei = 11,4 spec. Gew.). 2,0 des Metalls werden in 10,0Salpetersäure gelöst (Zinn wird oxydirt und nicht gelöst) und ein Theil derLösung mit einem starken Ueberschuss Aetzammon versetzt. Die Mischungbleibt klar und farblos (Blei giebt einen weissen Niederschlag, Kupfer eineblaue Färbung). Der andere Theil der Lösung wird mit einigen CC. Wasserverdünnt und mit Aetzkalilauge im Ueberschuss versetzt und filtrirt. DasFiltrat giebt mit Schwefelwasserstoffwasser einen dunkelbraunen oder schwarz-braunen Niederschlag, wenn Blei, einen weissen, wenn Zink gegenwärtig ist.Die hier etwa unverändert gebliebene oder die von dem ausgeschiedenen Sulfideabfiltrirte Flüssigkeit wird mit Salzsäure etwas sauer gemacht und nochmalsmit Schwefelwasserstoff versetzt. Es darf keine Fällung erfolgen (Metalle,welche nur aus saurer Lösung als Sulfide fallen).
Bei diesen Reactionen erfolgende, aber sehr unbedeutende Trübungen undFärbungen machen das Kadmium nicht verwerflich für Zwecke des Zahn-arztes. Zur Darstellung von Kadmiumsalzen ist es dagegen bequem, ein reinesMetall zu verarbeiten. Es ist Bestandtheil der Wooo'schen leicht schmelz-