Aquae minerales.
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fachen Menge Wasser gelöst und mit einer Lösung von 70 Th. krystallisirtenCalciumchlorid in der zehnfachen Menge destillirtem Wasser vermischt. DerNiederschlag wird gesammelt ausgewaschen und im Wasserbade getrocknet.
CaO, CO 2 , Killkcarbonat, in trockner feinpulvriger Form, durch Präcipi-tation dargestellt. S. Calcaria carbonica.
3Ca(),PO 5 , Kalkphosphat, in trockner pulvriger Form. Knochen werdenin irgend einer Feuerung weiss gebrannt, dann zu Pulver zerstossen, in Salz-säure gelöst, die Lösung mit Wasser verdünnt und mit Aetzammon im Ueber-schuss versetzt. Der nach einem Tage Absetzenlassen gesammelte Niederschlagwird ausgewaschen und im Wasserbade trocken gemacht und zerrieben.
Ca0,S0 3 +2H0, kystallisirtes Kalksulfat, wird als zartes Pulververwendet. 20 Th. krystallisirtes Calciumchlorid werden in Wasser gelöst,erwärmt und mit einer warmen Lösung von 30 Th. krystallisirtem Natron-sulfat oder 12 Th. Ammonsulfat vermischt. Der nach Verlauf eines Tagesgesammelte Niederschlag wird ausgewaschen und bei sehr gelinder Wärme(30° C.) getrocknet.
C1H, Chlorwasserstoff in I/X-Lösung. Siehe oben S. 404.
Fe, durch Wasserstoff reducirtes Eisen, muss sehr rein sein.
FeCl + 2HO, Ferro Chlorid, Eisenchlorür, getrocknetes, durch Insolationdargestellt. Siehe unter Ferrum chloratum.
Fe0,S0 3 +7H0, krystallisirtes Ferrosulfat, kryst. schwefelsauresEisenoxydul, das durch Weingeist aus wässriger Lösung gefällte und in derSonne unter Umrühren auf flachen Tellern so weit getrocknete Salz, dass esmit der Loupe betrachtet ein beginnendes Verwittern erkennen lässt.
HS, Schwefelwasserstoff, wird als Schwefelwasserstoffwasser (vergl.Acidum hydrosulfuricum, S. 70) angewendet. Von diesem nimmt man an,dass es in 10,0 Grm. 0,033 Grm. oder 20 CC. Schwefelwasserstoff enthält.
KBr, Kaliuinbromid, in Krystallen, getrocknet und zu Pulver zerrieben.
KCl, Kaliumchlorid, wie das vorhergehende.
KJ, Kaliumjodid, wie das vorhergehende.
K0,C0 2 Kalicarbonat, trocken und in Pulverform oder als Kalibicarbonat.
LiCl, Lithiumchlorid, in I/O-Lösung. Siehe oben S. 405.
LiO,CO 2 , Lithoncarbonat in Form eines trocknen Pulvers.
LiO,SO 3 , Lithonsulfat, wie das vorhergehende oder in I/CLösung.
MgCl, Magnesiumchlorid in I /X und I /C Lösung. Siehe oben S. 405.
Mg0 ,C0 2 +3H0, krystallisirtes Magnesiacarbonat, in Form einessehr feinen Pulvers.
Filtrirte kalte Lösungen von 100 Th. krystallisirtem Magnesiasulfatund 120 Th. krystallisirtem Natroncarbonat, je in 300 Th. destillirtem Wasser,werden gemischt und einige Tage bei einer Temperatur von + 5 bis 10° C.bei Seite gestellt. Jene Lösungen dürfen nicht über 12,5° C. warm sein.Der Bodensatz wird gesammelt, mit kaltem destillirtem Wasser gewaschen undzwischen Fliesspapier geschichtet an einem kalten Orte trocken gemacht, dannzu einem feinen Pulver zerrieben.
Mg0,N0 5 , Magnesianitrat, in I/XLösung. Siehe oben S. 405 Mag-nesia nitrica.
Mg0,S0 3 , Magnesiasulfat, in I /XLösung. Siehe oben S. 405 Magnesiasulfurica.