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Aquae minerales.
Natrum carbonicum, Natroncarbonat, kohlensaures Natron , Na0,C0 2 = 53oder Na 2 C0 3 = 106.
540,0 Grm. krystallisirtes Natroncarbonat werden in 1,2 Literheissem destill. Wasser gelöst und die Lösung bis auf das Volumen vonzwei Litern oder bis zu einem specifischen Gewicht von 1,095 bei 17,5° C.verdünnt. 10 CC. enthalten 1,0 Grm. wasserleeres Natroncarbonat. Signatur:I/X Natroncarbonat.
Satrum phosphoricum, Natronphosphat, phosphorsaures Satron, jSNaO,PO 3oder Na 3 P0 4 =■ 164,5.
22,0 Grm. officinelles krystallisirtes Natronphosphatund 3,25 Grm.wasserleeres Natroncarbonat (oder 32,5 CC. I/X Natroncarbonat) wer-den in einem Vielfachen destill. Wasser gelöst und die Lösung auf das Volumeneines Liters verdünnt. 100 CC. der Lösung enthalten 1,0 Grm. wasserleeresNatronphosphat. Signatur: I/C Natronphosphat.
Satrum silieicum, Satronsilicat, kieselsaures Satron, 3Na0,2Si0 3 = 183.
100 Th. des reinen Natronsilicats (vergl. S. 110) werden zu feinem Pulverzerrieben, durch längere Digestion im Wasserbade in 900 Th. destillirtemWasser gelöst und die Lösung nach dem Erkalten bis auf das Volumen einesLiters verdünnt oder bis das specifische Gewicht der Flüssigkeit 1,096 bis1,097 ist. Signatur: I/X Natronsilicat.
Satrum snlfnrieum, Satronsulfat, schwefelsaures Satron, NaO,SO 3 = 71 oderNa 2 S0 4 = 142.
454,0 Grm. krystallinisirtes Natronsulfat werden in 1,5 Liter destillirtemWasser gelöst und die Lösung auf das Volumen von zwei Litern oder biszu einem specifischen Gewicht von 1,085 bei 17,5° C. verdünnt. 10 CC. ent-halten 1,0 Grm. wasserleeres Natronsulfat. Signatur: I/X Natronsulfat.
Strontium chloratum, Strontiumchlorid, Chlorstrontium, SrCl = 79,3 oderSrCI 2 = 158,6.
17,0 Grm. krystallisirtes Strontiumchlorid werden in destillir-tem Wasser gelöst und die Lösung auf das Volumen eines Liters ver-dünnt. 100 CC. enthalten 1,0 Grm. wasserleeres Strontiumchlorid. Signatur:I/C Strontiumchlorid.
Substanzen, welche bei der Bereitung medicinischer Mineralwässerin Anwendung kommen, sind folgende
A1 2 C1 3 , Aluminiumchlorid, in I/C-Lösung. Siehe oben S. 404 Aluminiumchloratum.
BaCl + 2H0, Baryumchlorid, in I /C-Lösung. Siehe oben S. 404 Baryumchloratum.
Ba0,C0 2 , Barytcarbonat, mittelst Natroncarbonats aus der wässrigenLösung des Baryumchlorids gefällt, ausgewaschen und getrocknet.
CaCl, Calciumchlorid in I/X und I/C Lösung. Siehe oben S. 405 Calciumchloratum.
CaFl, Calciumfluorid zu einem unfühlbaren Pulver zerrieben. DenVorzug verdient seine Bildung aus Natriumfluorid und Calciumchlorid oderKalksulfat.
3Ca0,As0 5 , Kalkarseniat in trockner Pulverform.
32 Th. wasserleeres Natroncarbonat und 23 Th. trockne Arsen-säure werden gemischt und in einem eisernen Tiegel erhitzt, bis die Entwicke-lung von Kohlensäure aufhört. Die rückständige Masse wird in einer drei-