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1 (1876)
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Aluminium chloratum.

von Latrinen, Ställen, Schlachthäusern, Gassenrinnen und Strassenkoth, zumäusserlichen und innerlichen Gebrauch bei Halsleiden, Diphtheritis, Scharlach-fieber, Blattern u. s. w. 600 Grm. Flüssigkeit, im Volumen '/ 2 Liters, in 100Th. enthaltend 82,32 Wasser, 0,15 Chlorblei, 0,10 Chlorkupfer, 13,90 Chlor-aluminium, 0,42 Chloreisen und 3,11 Chlorcalcium mit Kalksulfat. Man kannes durch Auflösen eines kalkhaltigen, schwach eisenhaltigen Thons in roherrauchender Salzsäure ( Fleck ) oder durch Wechselzersetzung von unreinem ba-sischem Thonerdesulfat mit unreinem Chlorcalcium herstellen ( Hager ). 1,5Mark. ( Fleck , Analyt.)

Chloraluminiumhydrat von Ehrhardt u. Alexander in New-York,zur Desinfection. Eine gelbe Flüssigkeit von 1,15 spec. Gew. mit 28 Proc.festen Bestandtheilen, worunter 21 Proc. Chloraluminium, dann Chloreisen undChlorcalcium. (H. Endemann , Analyt.)

Chlor-AI um pul vor, Chloralum- Powiler, Präparat der Chloratum- Companyin England, Absorptionsmittel organischer Verunreinigungen, Antisepticum undAdstringens in der Vermischung mit Weizenmehl genossen, sowie als Desinfe-ctionsmittel der Eisenbahnwagen, Schiffe, Aborte, Ställe, Rinnsteine u. s. w. em-pfohlen. Elegant etiquettirte Blechbüchsen mit circa 350 Grm. eines weissenPulvers, in 100 Th. enthaltend 0,72 Chlorarsen, 0,55 Chlorblei, 0,37 Chlor-kupfer, 52,43 Chloraluminium, 1,55 Chloreisen, 11,51 Chlorcalcium, 0,72 Gyps,32,15 Thon und Kieselerde. Nach Fleck ist es der bei Bereitung des Chlor-alums abgeschiedene Schlamm, welcher sammt der anhängenden Flüssigkeitin Bleipfannen eingedampft und eingetrocknet wird. Nach Hager istes ein trocknes gelblich grauweisses Pulver, nur zum Theil in verdünnter Salz-säure löslich, dargestellt aus einem thonhaltigen Mergel, welcher mit concen-trirter roher Salzsäure durchfeuchtet und dann mit soviel Thonmergel durch-mischt ist, dass ein trocknes Pulver entsteht.

Chloralum-Wool and Wadding, Präparat der Chloralum-Company,ist empfohlen als Luftfilter, als blutstillendes Mittel und Antisepticum beifrischen oder eiternden Wunden und Krebsgeschwüren, als Desinfectionsmittelfür Särge und Leichen. Ein sauber etiquettirter Beutel aus wasserdichtemGewebe, enthaltend 35 Grm. einer mit 1,73 Grm. Chloralum oder mit 9,80Grm. Chloralumflüssigkeit getränkter und dann getrockneter Watte (Preis 2 Mark)

(Fleck , Analyt.)

Brom-Chlor-Alum oder Bromchloralum von Tilton et Comp , im New-York, zur Beseitigung übler Gerüche, als Desinfectionsmittel und zur Abhal-tung der'Zersetzung. Eine Flüssigkeit mit 27,5 Proc. festen Bestandtheilen.Letztere bestehen in 18,5 Proc. Chloraluminium, Kalk und ansehnlichen Mengenalkalischer Salze. Freies Brom ist nicht vorhanden. (H. Endemann , Analyt.)

Jodo-Bromide-Calcium Compound, a new aiterativ Compound by J. R.Blach, M. D. New-York, gegen Cholera, ansteckende Krankheiten, Hautkrank-heiten, Jucken etc. besteht aus Chlorcalcium, Chloraluminium, Chlormagnesium,Chlor-, Brom- und Jod-Natrium, Natronsulfat, Natronphosphat, Natronsilicat,Kalinitrat etc. ( Goddefroy , Analyt.)