MILLER. — MITCHELL.
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sich 1783 in Somerset co., Md., und später als Arzt in seiner Vaterstadt nieder.Nachdem er 1788 an der Universität von Pennsylvania promovirt hatte, zog er1796 nach New York, begann dort, zusammen mit Mitchell und Smith , dieHerausgabe des „Medical Repository", des ersten amerikan. med. Journals, dasbis zum 14. Bande erschien, wurde 1803 Resid. Phys., 1809 einer der Physic.am New York Hosp. und starb 17. März 1812. Zahlreiche Arbeiten erschienenvon M. im „Med. Reposit." Eine Gesammtausgabe seiner med. Schriften, wozuauch noch eine Abhandlung: „Report on the yellow fever of New York in 1805"kommt, erschien zusammen mit einer Biographie, New York 1814.
Thacher, I, pag. 385. — New Americ. Cyclop. XI, pag. 506. PgL
Miltiades, Erasistratäer, mit Athenion " genannt als ein Arzt, der dieTheorie verfocht, dass die Weiber eigene Krankheiten haben.
Soranus, ed. Dietz, pag. 210. J. Ch. Huber (Jlemraingen).
Minch, s. Muench , Bd. IV, pag. 308.
Milier, Thomas M., geb. in Middletown, Conn., 15. Oct. 1777, studirteAnfangs Jura, seit 1803 Med., liess sich 1807 in seiner Vaterstadt nieder, zeichnetesich 1809 durch seine aufopferungsvolle und glückliche Thätigkeit und die An-wendung eines neuen therapeut. Verfahrens während einer in Connecticut herr-schenden Typhus-Epidemie aus (zusammen mit William Tully ), musste aber 1819in Folge von Erkrankung an einem Herzfehler der prakt. Thätigkeit entsagen,publicirte 1823 zusammen mit Tully als Resultat seiner oben erwähnten Thätigkeitdie „Essays on fevers and other subjects", 1825 die Abhandl. „On typhussyncopalis" und starb zu Worcester, Mass., 23. April 1841.
New Americ. Cycl. XI, pag. 531. PgL
Miquel, Jean-Edouard-Marcellus-Marie M., zu Paris, geb. 1803zu Villefranche (Haute-Garonne), Sohn eines Arztes, studirte in Montpellier, woer 1825 mit der These: „Essai physiol. et medical sur les calculs des voiesurinaires" Dr. wurde, kam darauf nach Paris, wurde Chef de clinique bei Laennecin der Charite und nach dessen Tode bei Cayol , in welcher Stellung er bis1828 blieb, veröffentlichte verschiedene Arbeiten über Acrodynie, Croup, Herz-lind Gefässkrankhh., Salicin gegen Wechselfieber u. s. w. in Revue med. (IV),Gaz. de sante (1829), Nouv. bibl. m6d. (III), Gaz. med. (I); auch war er General-Secretär der ärztl. Gesellsch. „Athenee medical". Sein Hauptverdienst war indessendie 1831 erfolgte Gründung des „Bulletin geiie'ral de thdrapeutique" , das einemdringendem Bedürfniss entsprach und das er, zuletzt noch mit Debout , bis zuseinem, 9. Oct. 1847, nach langem Leiden zu Nizza erfolgten Tode geleitet hat.
L'Union medicale. 1847, pag. 514, 560. G.
Miram, Eduard M. (s. Bd. IV, pag. 248), starb 1886 in Kiew. G.
Mirailda, Alfonso de M., portugies. Arzt des 16. Jahrh., ist bemerkens-werth als Verf eines dem König Sebastian, dessen Kammerarzt er war,gewidmeten, in Form eines Dialogs geschriebenen Werkes, betitelt: „Dialogo daperfeizao, e partes que sao necessarias, ao bon medico" (Lissabon 1562, 4.).
M o r e j o n, III, pag. 96. P g 1.
Mitchell, John Kearsley M. (s. Bd. IV, pag. 250), geb. 12. Mai 1796zu Shepherdstown, Jefferson co., als Sohn eines Arztes, gest. zu Philadelphia,4. April 1858, studirte seit 1813 und promovirte 1819 an der Universität vonPennsylvania. Nachdem er als Wundarzt eines Handelsschiffes 3 Reisen nach Chinagemacht hatte, liess er sich 1822 als Arzt in Philadelphia nieder und hielt da-selbst Vorless. über Physiol.; 1824 las er über Institutionen der Med. und Physiol.am Philad. Med. Institute, 1826 übernahm er den Lehrstuhl der Chemie ebenda-selbst, 1833 am Franklin Institute, 1841 folgte er einem Rufe als Lehrer dertheoret. und prakt. Med. am Jefferson Med. Coli, in Philadelphia. Auch war erArzt am Pennsylvania Hosp. und am City Hosp. Er schrieb noch: „On the