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*Zaaijei', Tennis Z., geb. 1837 in Dirksland, studirte in Leyden, woer 1862 mit einer Diss.: „Beschryving van twee vrouwenbekkens uit den oost-indischen Archipel" zum Dr. med. promovirte, ging* darauf nach Berlin, umvirchow, Langenbeck, von Graefe und Traube zu höreu und wurde 1863zum 2. Proseetor der Anat. an der Leydener Universität ernannt. Im Sommer1864 studirte er in Wien unter Hyrtl und Bruecke , 1865 wurde ihm währendder Krankheit Halbertsma's der Unterricht in der Anat. provisorisch übertragen,bis er 1866, nach Halbertsma's Tode, zum a. o. Prof. der Anat. ernannt wurde(Antrittsrede: „Het gewicht eener doelmatige ontleedkundige techniek") . 1870 ord.Prof. geworden, hielt er 1881 eine Rectoratsrede: „ GeneesJcunde en maatschappy".Er schrieb hauptsächlich: „De liooge oorsprong der arteria profunda femoris"(Ned. Tijdschr. v. Geneesk., 1865) — „ Untersuchungen über die Form des BeckensJavanischer Frauen" (Natuurk. Yerhandl. der holland. Maatsch. v. Wetenschappen,1866) — „Ontleedkundige waarnemingen" (Ned. Tijdschr. v. Geneesk., 1869 undArchives neerland. des sc. exactes et natur., 1872) — „De architectuur derbeenderen" (Ib. 1871, 73) — „Over scaphocephale schedels" (Ib. 74, 75) —„De nieuwste onderzoekingen omtrent de architectuur en den groei den beenderen"(Ned. Tijdschr. v. Geneesk., 1874) — „Afwyking in de bogen der lendenwervels"(Verslagen en Mededeelingen der kon. Acad. v. Wetensch., 1877) — „De toestandder lyken na arsenicum-vergiftiging. Eene geregtelyk-geneeskundiqe Studie.L itgegeven door de kon. Acad. v. Wetensch." (Amsterd. 1885; auch abgekürztin „ Eülenberg's Yierteljahrsschr. fiir gerichtl. Med.", 1886), worin er die bisherallgemein getheilte Meinung, dass nach Arsenikvergiftung die Leichen früherals sonst mumifieiren, die sogenannte Arsenik-Mumification, gründlich widerlegthat und zu dem Schlüsse kommt, dass die Mumification der Leiche für die gericht-liche Toxikologie absolut keinen Werth hat. c. e. Daniels.
Zacchias, Paolo Z., geb. zu Rom 1584, war Leibarzt des Papstes Inno-cenz X., Protomedicus des Kirchenstaats und starb, 75 Jahre alt, 1659. Erwar ein ausserordentlich gelehrter, in allen Zweigen des Wissens wohl erfahrenerMann, auch poetisch begabt, literarisch gewandt und selbst ein geschickterMaler und tüchtiger Kenner der Musik. Für die Med. hat er die Bedeutung,dass er als der eigentliche Begründer der gerichtl. Med. anzusehen ist. Durchsein umfangreiches Werk: „Quaestiones medico-legales, in quibus omnes eaemateriae medicae quae ad legales facultates videntur pertinere, proponuntur,