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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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WITTMANN. WITZEL.

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Mainz, später grossherzogl. hess. Med.-Rath, seit 1828 Director des Medicinal-Collegii der Provinz Rheinbessen, trat 1846 in den Ruhestand und starb 8. Juni1847. W.'s Schriften sind ziemlich zahlreich. Wir heben hervor:Die neuestenam Rheine herrsch. Krankheiten oder Nachrichten und Bemerkk. über dasstehende Fieber der Jahre 18069" (Mainz 1811)Erfahrungen über dieUrsachen der ansteclc. Krankheiten belagerter Festungen etc." (Ib. 1820)Die stationäre Krankheitsconstitution, vom empir. Gesichtspunkte betrachtet' 1(Ib. 1825)Das schwefelsaure Chinin als Heilmittel betrachtet" (preisgekr.von der holländ. Gesellsch. der Wissensch, zu Haarlern, 1825; Mainz 1827)Ein Wort über das gastrisch-nervöse Fieber" (Ib. 1827). Dazu kommen mehrereJournalaufsätze, Uebersetzz. französ. med. Schriften u. v. A.

Scriba, I, pag. 4660; II. pag. 810. Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 25,1847, I, pag. 412. Calrlisen, XXI, pag. 297; XXXIII, pag. 325. Pgl.

Wittstock, Friedrich Ludwig Franz W., zu Rostock, geb. zuLudwigslust 18. Juli 1781, als Sohn des Hofmedicus, Hofraths und späteren wirkl.Leibmedicus Christian Christoph W. (f 1821) und Enkel des Hof- undGeneral-Chirurgus Balthasar W. (geb. 1724, gest. 1795), promo virte 1804 zuGöttingen mit der Diss.Nonnulla theoremata de pertussis natura atque medendimethodo", war prakt. Arzt und Domanial-Amtsarzt in Rostock, wurde Kreisphysicus1818, Hofmedicus 1824 und schrieb zum 50jähr. Dr.-Jubil. von S am. G ottl.V ogel:Nonnulla de natura exantliematum acutorum genuinorum eorumqueindole" (Rostock 1821), ferner:M.B. Termo's Lebensgeschichte des Baronsv. Schäfer durch die Fackel der Wahrheit beleuchtet" (Ib. 1827) und imMecklenb. med. Convers.-Blatt (1840, 42):Ueber eine verbesserte Nabelbruch-bandage"Physicatsbericht"Menstruatio aberrans"; auch war er Mit-arbeiter an M ost's Encyclop. der Staatsarzneik. seit 1838. Er starb 29. Oct. 1843.

Blanck, pag. 122. Callisen, XXI, pag. 303; XXXIII, pag. 325. G.

Wittwer , Johann Conrad W., geb. 26. März 1720, gest. 10. Mai1775 zu Nürnberg, woselbst er den Ruf eines tüchtigen Praktikers und nament-lich geschickten Geburtshelfers genoss, hat nur dieDiss. de vomitu, vomitusremedio" (Altdorf 1742) geschrieben. Bedeutender ist sein Sohn:

Philipp Lud wig Wittwer, geb. zu Nürnberg 19. Mai 1752, studirteAnfangs unter Leitung seines Vaters, besuchte dann die Universitäten von Altdorfund Strassburg, promovirte 1774 an letztgenannter Universität mit derDiss.sistens ideam dispensatorii nostris temporibus accommodati", machte darauf eineStudienreise nach Paris, habilitirte sich nach seiner Rückkehr in seiner Vater-stadt, wurde Mitglied des dortigen Colleg. der Aerzte, folgte 1783 einem Rufe alsProf. der Med. nach Altdorf, gab aber diese Stellung schon im folgendeu Jahre,veranlasst durch seinen schlechten Gesundheitszustand, auf, kehrte nach Nürnbergzurück, unternahm dann zur Wiederherstellung seiner Gesuudheit längere Reisenund starb 24. Dec. 1792. W. begann die Herausgabe einesArchivs für dieGeschichte der Arzneikunde in ihrem ganzen Umfange" (Niirnb. 1790), welchesaber nicht über das 1. Heft hinauskam. Ausserdem ist von seinen ziemlich zahl-reichen Schriften noch eine Sammlung Strassburger Dissertt. zu erwähnen, dieer u. d. T.:Delectus dissertationum medicarum Argentoratensium" (4 voll.,(Ib. 17771781) herausgab.

Biogr. ni6d. "VII, pag. 513. Dict. hist. IV, pag. 417. Pgl.

*Witzel, Friedrich Oscar W., zu Bonn, geb. in Langensalza 29. Aug.1856, studirte in Greifswald, Halle, Berlin, wurde 1879 promovirt, war zunächstAssistent bei G usserow in Berlin, dann am pathol. Institut in Göttingen beiO kth , ging im Herbst 1881 als Assistent zu T rekdelenbürg nach Rostock undmit Demselben 1882 nach Bonn, wo er sich im Herbst desselben Jahres für Chir.habilitirte mit der Arbeit:Ueber die secundären Veränderungen beim musculären