252
"WEST. — WESTPHAL.
Institute. Von seinen chir., in der Laneet erschienenen Arbeiten seien angeführt:
„On icounds of the heart" — „Gontributions to the surgical history of Syphi-lis" — „On excision of the wrist-joint" ; auch übersetzte er B. v. Langenbeck'sMonographie tiber „Gunshot wounds of the hip" und publicirte als Präsident desBirmingham Shakespeare Club: „Shakespeare from a surgeon's point of view".Er war ein eifriger, bei seinen Schülern sehr beliebter klin. Lehrer. Sein Toderfolgte 24. Mai 1883.
Lancet. 1883, II, pag. 1024. — Brit. Med. Joura. 1883, II, pag. 1097. Gr.
* West , Samuel W., zu London, studirte in Oxford, im St. Barthol.Hosp. zu London, in Berlin und Wien, wurde 1875 Baccal. med., 1877 Memberdes Roy. Coli, of Phys., 1882 in Oxford Dr. med., war Radcliffe Travelling Fellowder Universität Oxford, Casualty Physic. im St. Bartholm. Hosp., Med. Registr.und Med. Tutor in demselben, später Physic. und pathol. Anatom des City ofLond. Hosp. für Brustkrankhh., Assist. Phys. am Roy. Free Hosp. Er schrieb:„How to examine the ehest" (1883) — „Paracentesis pericardii" (Med.-Chir.Transact., LXV1) — „Gase of purulent pericarditis cured by free incision"(Ib.) — „ Observations on exeretions of urea in certain diseases" (Ib. LVIII,zus. mit W. J. Russell) — „A neio process of estimating urea in urine" (Journ.Chem. Soc., 1874) — „On the relation of the urea to the total nitrogen of theurine in disease" (Proceed. of the Roy. Soc., 1880) — „Amount of nitrogenexereted in the urine by man at rest" (Ib. 1880); ausserdem verschiedene Mit-theilungen über Herz- und Lungenaffectionen in St. Barthol. Hosp. Reports, Pathol.und Clinical Transactions.
Medical Directory. Bed.
*Westergreil , Georg Evald W., schwed. Arzt, geb. 3. März 1833zu Lund, studirte daselbst, wurde 1862 Stipendiat des feldärztl. Corps, war 1863Unterarzt, Marinearzt, seit 1866 Bat.-Arzt, machte 1869—70, 71, 76 wissen-schaftl. Reisen, hauptsächl. zu Studien über Militär - Krankenpflege, wurde 1876Arzt bei den Staats-Eisenbahnen. Seine Hauptschrift ist: „Soldatens helsovard,med. särskildt fästadt afseende vid Sverige, Norge og Danmark" (Stockh. 1873);ausserdem finden sich von ihm das Milit.-Sanitätswesen verschiedener Länder undandere militärärztl. Dinge betreffende Aufsätze in „Sv. Militärläkare-foren. tidskrifti militär helsovard" (I, II, III), in Krigs-Vet.-Akad. tidskr. (1871, 74, 75, 76), inNorsk militaert Tidskr. (1875): „Nogle Ord oni Theen som blivende Bestanddelaf Forpleiningen i den norsJce Armee". Er ist zur Zeit Regiments-, Districts-und Eisenbahnarzt zu Arvika.
Bruzelius, Edling, Neue Folge, II, pag. 846. G.
Westphal, Andreas W., geb. zu Greifswald 19. Febr. 1720, studirtedaselbst, sowie in Berlin und Halle, promovirte an letztgenannter Universität,bekleidete von 1743— 77 eine Professur der Med. an der Universität seiner Vater-stadt und blieb auch nach seinem Rücktritt von derselben als Arzt, zugleich alsLeibarzt des Königs von Schweden, daselbst bis zu seinem 16. Dec. 1788 erfolgtenTode. W. war ein sehr gelehrter Arzt und fruchtbarer Schriftsteller. Ausser zahl-reichen Aufsätzen in den Acta der k. Leopold. Carolin. Akad., deren Mitglied erwar, veröffentlichte er noch eine erhebliche Anzahl von allerdings meist nurkleineren akad. Programmen, Dissertatt. und sonstigen Gelegenheitsschriften, derenziemlich vollständiges Verzeichniss Biogr. med. und Dict. hist. geben.
Scheffel, pag. 309. — Boerner, II, pag. 480: III, pag. 804. — Baldinger,pag. 188. — Biogr. med. VII, pag. 495. — Dict. hist. IV, pag. i398. — Kosegarten,I, pag. 290. Pgl.
Westphal, Johann Kasper W., geb. zu Rügenwalde in Pommern,studirte in Leipzig, besonders unter Ettmueller und war prakt. Arzt in Delitzsch,wo er 24. März 1722 starb. Ausser einer vollständigen Ausgabe der Werke seines