Druckschrift 
4 (1886) Lindsley - Revillon
Entstehung
Seite
575
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

PIPPINGSKÖLD. PIROGOW.

575

och de organiska mnsklernas dynamik" (1857) undOm bäckenets mekanismoch variabla former " (1861). Ausserdem hat er eine Menge von Aufsätzen undAbhandlungen veröffentlicht in der Monatsschr. für Geburtsk. (1860), der Berlinerklin. Wochensclir., den Beiträgen zur Geburtshilfe und Gynäkologie (1871), denNotisblad för Läkare och Pharmaceuter (Helsingfors 1859, 186163, 1866 68),Finska Läkare Sällsk. Handling. (XII, XIII, XVI, XVII, XVIII, XXI, XXIII, XXV).Ein Theil von diesen Aufsätzen ist gesammelt inNagra iakttagelser och rön iObstetrik och Gynekologi" (IVI, Helsingfors 186981). 0 Hjelt

Piquer, Andrés P., geb. 6. Nov. 1711 in Fornoles (Kgr. Arragonien),studirte daselbst, sowie in Fresnado und Valencia bis 1734, promovirte hier und ver-öffentlichte bereits 1735 die tüchtige SchriftMedicina vetus et nova" (Valencia1735 und noch fernere 4 Aufl.). 1742 wurde er Prof. der Anat. au der UniversitätValencia und später Prof. der Med., Arzt der Epidemieen und Inspector des grossenKrankenhauses daselbst; 1751 ernannte ihn der König zu seinem Leibarzt, 1752zum Protomedicus des Königreichs. Auch wurde er in demselben Jahre Vice-präsident der kgl. Akademie der Med. in Madrid. Hier starb er 3. Febr. 1772.P.'s Hauptverdienst besteht darin, eine mit vielen eigenen praktischen Bemerkungenund manchen guten Textberichtigungen versehene, leider unvollendet gebliebenespan. Uebers. der Hippokratischen Schriften herausgegeben zu haben u. d. T. :Las obras de Hip p ocrâtes mas selectas con el texto griego y latino -puestoin castellano, y iIlustrado con las observaciones practicas etc." (3 voll., Madrid17571771). Von den zahlreichen anderen Schriften führen wir noch an :Institu-tiones medicae ad usum scholae Valentinae" (Madrid 1762)Praxis medicaad usum scholae Valentinae" (2 Thle., Ib. 176466).

Biogr. méd. VI, pag. 421425. Diet. hist. III, pag. 720. Pgl-

Piringer, Joseph Friedrich P., zu Graz, geb. 31. März 1800 zuKlein-Zell in Ober-Oesterreich, wendete sich, nach in Wien absolvirten med. Studien,1824 der Oculistik zu, war Assistent bei Jaeger und von 1825 an 3 Jahre langbei Rosas und wurde in diesem Jahre zum Prof. e. o. der Augenheilkunde ander med.-chir. Lehranstalt zu Graz ernannt. Er gründete daselbst, mit Hilfe wohl-thätiger Stiftungen, ein dem dringendsten Bediirfniss des Landes entsprechendesAugenspital, aus dem allmälig die oculistische Augenabtheilung des allgem. Kranken-hauses in Folge seiner Bemühungen und seiner Energie sich entwickelte. Auf der-selben war er als Primararzt und Lehrer bis 1860 thätig. Hier vollendete er seineklinischen und experimentellen Studien über Augenblennorrhoe und verfasste hieraufdie Schrift:Die Blennorrhoe am Menschenauge" (Graz 1841), von dem deutsch-ärztl. Verein in St. Petersburg preisgekrönt. P. hat das Verdienst, gezeigt zuhaben, dass mittelst absichtlicher Einimpfung blennorrhoischen Secretes bei Horn-hauttrübungen (Pannus) eine Aufhellung derselben erzielt werden kann. Er be-gründete damit seinen weit über die Grenzen Deutschlands reichenden Ruf. Erwar auch lange Jahre Ordinarius im Elisabethhospital und im städt. Siechenhauseund verfasste bis zu seinem 22. Sept. 1879 erfolgten Tode noch mehrere Journal-Aufsätze: Ueber Veratrinbehandlung des acuten Gelenk-Rheumatismus, die Behand-lung der Variola mittelst Jodtinctur, sowie die Schrift:Die richtige Pflege derNeugeborenen und kleinen Kinder" (2. Aufl.)Studien über die Mortalitäts-Statistik in Graz".

v. Wurzbaeh, XXII, pag. 335, Nr. 3. Allgem. Wiener Med. Zeitung. 1879,pag. 474. Callisen, XV, pag. 79; XXXI, pag. 244. G

PirogOW, Nikolai Iwanowitsch P., geb. am 10./25. Nov. 1810in Moskau, bezog bereits im Alter von 14 1 / 2 Jahren 1825 die Universität zuMoskau, hatte 1828 als 17jähriger Jüngling den med. Cursus beendigt und wurde alsArzt entlassen. Wie wenig er damals aber von der Medicin verstand, darüber leseman seine interessante Autobiographie. Auf den Rath und die Empfehlung des