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4 (1886) Lindsley - Revillon
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PETRINA. PETRUS.

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Nervenkrankheiten und Elektrotherapie. Monographisch wurden von ihm bearbeitet :Carcinoma peritona.ei" (1872)Localisation der Gehirntumoren" (1877)Sensibilitätsstörungen hei Hirnrindenlüaionen" (1881). We mich.

Petricellus, Petroncellus, s. Petronius.

Petronius. Unter diesem Namen, auch unter dem des Petroncellus oderPetricellus , werden mehrere, der Salernitanischen Schule angehörige Aerztenamhaft gemacht. Am bekanntesten unter denselben ist ein Magister P., der, einZeitgenosse des Gariopontus und des älteren Platearius , im 11. Jahrh. gelebtund eine Practica" verfasst hat, welche in de Renzi , Collect. Salernit., IV,pag. 125291 (hier heisst der Autor Petrocellus ") abgedruckt ist. Wahr-scheinlich gehören demselben auch die Capitel an, welche, in demTract, deaegritudinum curatione" enthalten, einem Arzte dieses Namens zugeschrieben werden.

Vergl. hierzu de Renzi, 1. e. I, pag. 188 und IV, pag. 315320.

Ein anderer Petroncellus , wahrscheinlich dem 12. oder 13. Jahrh.aiigehörig, ist Verfasser einer Schrift:Curae", von welcher Fragmente in derCollect. Salernit., IV, pag. 292314 mitgetheilt sind. A H

Petrow. Juri P., studirte an der Universität Wilna 181520, wardarauf Militärarzt 182033 in Riga und anderen Städten, diente von 183338als Inspector der Studenten der med.-chir. Akademie zu St. Petersburg und darauf alsArzt am Grodno'schen Militär-Hospital, wo er 1849 an der Cholera starb. P. besasseine bedeutende Arbeitskraft und ist berühmt durch folgende classische Arbeiten :Sammlung der russischen Gesetze iiber die Medicinalverwaltung von 1640 bis1826" (Petersb. 1826, Tbl. I, XXX, XXXIV)Sammlung der russischen Gesetzemit Bezug auf die medicinischen, pharmaceutischen und Veterinär-Wissenschaften"(Thl. II u. III, 17301827, Ib. 1828), beide Arbeiten von der Regierung officiellin russischer Sprache edirt.

Smejew, pag. 51. 0. Petersen (St. Ptbg.).

Petrow. Alexander P., geb. 1837 in Kasan, studirte daselbst 1854bis 59, darauf in Dorpat und Berlin, wurde 1862 auf Grund seiner Diss.ZurLehre von der Urämie" in Kasan zum Dr. med. promovirt, worauf er Bezirks-arzt im Gouv. Irkutsk (Sibirien) wurde. 1864 wurde er als Prof. e. o. der pathol.Anatomie nach Kasan berufen, nachdem er pro venia legendi eine neue Abhandlungtiber Urämie veröffentlicht. P. nahm eine hervorragende Stellung an der Universitätein, war Präsident der dortigen med. Gesellschaft, welcher er neues Leben einhauchte,und starb im Frühling 1885 an der Schwindsucht. 0 Petersen (St. Pbg.).

Petruiiti, Francesco P., zu Neapel, geb. 3. April 1785 zu Campo-basso, Grafsch. Molise, studirte in Neapel, widmete sich besonders der Chirurgie,war später Chirurg mehrerer Hospitäler, Director des Hosp. S. Maria di Loretound delle Veneree, 2. Prof. der chir. Klinik, Mitglied der Sanitäts-Commissionendegl'Incurabili und der Provinz Neapel, des Cabinets für Lithotomie, des Ve terinär-Instituts und der Aufsichtsführung über die Apotheken. Manche Operationen, wiedie Tenotomie und Lithotripsie, hatte er in Neapel eingeführt. Seine erste Schriftwar:Osservazioni pr afiche e sperimenti di lue venerea fatti nello sped aledelle meretrici" (Neapel 1813); es folgten:Memorie chirurgiche" (Ib. 1820)Saggio sulle principali operazioni chirurgiche" (2 voll., Ib. 1822)Chirurgiaminore per servir e di continuazione al Saggio sulle princip. operaz. chir."( 1826). Dazu eine Anzahl von Aufsätzen in verschiedenen Zeitschriften. Er starb5. Mai 1839, allgemein betrauert.

de Tipaldo, VIII, pag. 456. Callisen, XXXI, pag. 206. Gr.

Petrus de Abano, Apoiiensis, s. Abano , Bd. I, pag. 33.

Petrus de la Cerlata, s. Argellata , Pietro d', Bd. I, pag. 187.

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