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PESZKE. — PETERS.
Gesellschaft. Er veröffentlichte im Pamiçtnik Tow. lek. warszawskiego zwei grössere,auf die Geschichte der Syphilis bezügliche Arbeiten, übernahm nach KoásiixsKi'sTode die Redaction und Vollendung des Slownik lekarzów polskich und bearbeitetim vorliegenden Biographischen Lexikon die polnischen Artikel. Re( j
*Peter , Michel P., zu Paris, geb. daselbst 1824, wurde 1859 Doctor,war Chef de clinique der Facultät, ist Prof. der Med. in derselben, Arzt des Hôp.de la Pitié, Mitglied der Acad. de méd. und schrieb: „De la migration descorps étrangers a travers les parois abdominales " (1855) — „Des lésionsbronchiques et pulmonaires dans le croup " — „Les maladies virulentes com-parées chez l'homme et chez les animaux " (1863) — „La tuberculisation engénéral " (Agregations-These, 1866) — „De la blennorrhagie dans ses rapportsavec la diathèse rhumatismale, goutteuse, scrofuleuse et herpétique " (1867) —zusammen mit Krishaber : „Les maladies médicales du larynx" (1869).; fernergab er heraus: „Leçons de clinique médicale " (3 voll., Paris 1873) —- „Traitéclinique et pratiques des maladies du coeur et de l'aorte thoracique " (1877) —„Diphtherie 1 ' (1878, 4.), von der Faculté de méd. preisgekrönt. Er hatte über-setzt: Curling's „Traité des maladies du testicule" (1856, mit Anmerkungen vonGosselin) — Bennet's „Traité de l'inflammation de l'utérus" (1864) und hatdie 3. und 4. Ausgabe von Trousseau's „Clinique" (1867; 1872) besorgt.
Exposition univers, de 1878. Index bibliographique des . . . médecins et chirurgiensdes hôpitaux et hospices, pag. 102. Red.
Petermanii, Andreas P., geb. 7. März 1649 zu Werblin in der Nähevon Danzig, widmete sich zu Halle und Leipzig dem Studium der Med., zugleichaber auch dem der Theologie und Philosophie und erwarb 1673 zu Altdorf diemed. Doctorwürde. Er versah hierauf in Torgau, Delitzsch und einigen benachbartenOrten die Stelle eines städt. Arztes und zeichnete sich während einer Pestepidemieim J. 1680, obschon von der Krankheit selbst ergriffen, so vortheilhaft aus, dasser von dem Rathe der Stadt nach Leipzig berufen wurde, woselbst er von daan seinen Wohnsitz nahm und als praktischer Arzt, namentlich auch als Geburts-helfer in weiten Kreisen gesucht und geschätzt, thätig war. Im Jahre 1688 wurdeer zum a. o., 1691 aber zum ord. Prof. der Anat. und Chir. ernannt, in welcherStellung er bis zu seinem 3. April 1703 erfolgten Tode verblieb. Von seinenSchrifteu seien hier erwähnt: „Brevissima manuductio. ad praxin medica m " —„Casuum medico-legalium decas 1" — Chimia", welche nach P.'s Tode vonseinem Sohne 1707 und 1708 herausgegeben sind — „Gründliche Deductionvieler Handgriffe, die in dem Buche die Chur-Brandenb. Hoff-Wehe-Muttergenannt gerühmt loerden" (Leipzig 1692).
Joecher, III, pag. 1420. — Ro s enm uell er, Panegyr. med. in Christ.Ernesti Imman. Hammeri Diss, tumornm morbosorum in cerebro observationes novae.Leipzig 1856, 4. (Nr. VII). Winter
Benjamin Benedict Petermann, jüngster Sohn des Vorigen, geb.1680 zu Leipzig, studirte daselbst und in Halle Med. und erwarb an letztererUniversität 1703 die Doctorwürde mit der Diss.: „De anatomía publica 1 '. Erprakticirte darauf in Leipzig, wurde 1708 zum Amts-, 1719 aber zum Stadt-pbysicus ernannt, nachdem er schon 1715 als bezahlter Stadt-Geburtshelfer ange-stellt worden war. Er starb 1724. Er hat noch verfasst: ,, Observationum medi-carum Dec. I—III 1 ' , welche der Ausgabe der „Brevissima manuductio" seinesVaters von 1707 angehängt sind.
Joe eher,. III, pag. 1420. — Rosenmueller, a. a. 0. Winter.
Peters, Wilhelm Karl Hartwig P., Zoolog und Afrika-Reisender,geb. 22. April 1815 zu Coldenbiittel in der Landschaft Eiderstedt (Schleswig),widmete sich von 1834 zu Kopenhagen und dann zu Berlin med. und natur-wissenschaftl. Studien, wurde in Berlin 1838 Doctor mit der Diss. „Observationes