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PAULUS. — PAUW.
sich zur Vermeidung der Cholera morbus zu verhalten habe etc." (Stuttg. 1831)und verschiedene kleinere Journalaufsätze,
Dechambre, 2. Série, XXI, pag. 657. — Callisen, XIV, pag. 359; XXXI,pag. 168. Pg],
Panly, Jean-Hippolyte P., geb. 1806 in Ahun (Creuse) studirte ander École pratique in Paris, wurde 1831 Interne, dann Prosector bei Lisfrancund promovirte 1835 mit der These: „ Propositions sur quelques points dechir." Er liess sich darauf in Paris nieder und prakticirte bis er 1853 anPhthisis erkrankte und 1854 starb. Er veröffentlichte noch eine beifällig auf-genommene Schrift: „Traité sur les maladies de l'utérus d'après les leçonscliniques de Lis franc 1 ' (Paris 1836).
Dechambre, 2. Série, XXI, pag. 657. Pgl.
*Pauly, Joseph P., zu Posen, geb. 10. Aug. 1843 zu Tost (Ober-schlesien), war in Breslau besonders Schüler W. A. Freund's , in Berlin Traube". s.Von 1865—1872 Militärarzt, trat er im letztgenannten Jahre in die Civilpraxis überund publicirte zahlreiche casuistische Beiträge in v. Langenbeck's Archiv undin den Verhandl. der Gesellseh. für Chirurgie. Ausserdem encyklopädische Artikelund populäre (biographische) Aufsätze. Er ist Oberarzt der chir. Abtheilung desstädt. Krankenhauses und seit 1886 Sanitätsrath. Wernieh.
Pauly, s. a. Pauli, Paulli.
Pautrier, Jean-Jacques P., geb. 1807 in Barcelonnetie als Sohndes dortigen Hospitalarztes, studirte seit 1828 in Paris, brachte einige Zeit inLyon zu, promovirte 1834 mit dem „Essai sur les lipomes prakticirte zuerstin Lyon, später in Rive-de-Gier, wo er Arzt am Hôtel-Dieu war, darauf in Bar-celonnetie zusammen mit seinem Vater, und nach des Letzteren Tode seit 1851in Valbenoîte bei Saint - Etienne , wo er auch nach Vereinigung dieser beidenCommunen Municipalrath wurde und sich in dieser Eigenschaft um die Hygienederselben verdient machte. Er starb zu Saint -Etienne im Juni 1865. P. warMitbegründer der Soc. de méd. in Saint-Étienne, hat im Uebrigen aber nur einigeAufsätze in den Arch, génér. de méd. und in der Presse méd. veröffentlicht.
Dechambre, 2. Série, XXI, pag. 724. Pgl.
Pauw, Pie ter P. ( Paauw, Paviüs ), geb. 1564 im Amsterdam, studirtein Leyden unter Bontius , Heurnius und Dodonaeus , in Paris, Orléans und inRostock, wo er 1587 zum Dr. med. promovirte und auch Anatomie docirt hat,und in Padua. 1589 wurde er Prof. e. o. in Leyden, hauptsächlich um Botanikzu dociren. Später Ordinarius geworden, wirkte er auch als Prof. der Anat., welcherer sich in Paris unter J. F abre und in Padua unter H. Fabricius ab Aquapendentespecieller gewidmet hatte. Auf seine Bitte wurde das Theatrum anatomicum erbaut,wie seine Schüler N. Tülp und J. van Beverwyck mittheilen und neuerdingsdurch Sdrin gar ausführlich beschrieben ist. P. starb 1617. Er publicirte:„Hortus publicus acad. Lugd. Bat., ejus ichnographia, descriptio, usus, addito,quas habet, stirpium numero et nominibus" (Leyden 1601; die erste Beschreibungdes botanischen Gartens) — „Primitiae anatomicae de humani corporis ossibus"(Leyden 1615, 1630; Amsterdam 1633) — „Andreae Vesaiii epitome ana-tómica, opus redivivum, cui acced. notae et commentarii P. Pavic" (Amsterdam1616, 1633) — „Succenturiatus anatomicus continens commentaria in Hippo-er at em , de capitis vulneribus, etc." (Leyden 1616) — „Epistolarum ad amicos(de válvula intestini Bauhini) centuria una " (in G. Fabricii HildaniOpera med.-chir., Oppenheim 1619) — „ Observationes anatomicae selectiores"(in Th. Bartholini Historiae rariores, Haffniae 1617). Auch schrieb er einen„Tractatus de peste" , durch seinen Schüler H. Florentius mit Anmerkungenversehen (Leyden 1636) und „Methodus anatómica" , die nur handschriftlich