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4 (1886) Lindsley - Revillon
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OERTEL. OESTERLEN.

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Celsiano, diss, philol.-med., in qua praecipuos A. Gorn. Gelsi locos de aquafrígida ülustrare conatur" (München 1826)Die indische Cholera einzig undallein durch kaltes Wasser vertilqbar" (Nürnberg 1831)Die allerneuestenWassercuren. Eine Heilschrift für Jedermann 1 ' (Ib. 1829 32)PeterBernhard, ein Gapuziner, alter weltberühmter Eiswasserdoctor. Neu darge-stellt etc. 1 ' (Leipzig u. Naumburg 1834) Vincenz Priessnitz oder Aufrufan alle Staatsregierungen Deutschlands zur Einrichtung von Wasserheilanstalten"(Ib. 1834)Anweisung zum heilsamen Wasser gebrauche für Menschen undVieh in den gangbarsten Krankheiten etc." (mit Kolb u. Kirchmayr , Nürnberg1834; 2. Aufl. 1835)Geschichte der Wasserheilkunde" (Leipzig 1835)Die Freuden und Leiden der Wasserheilkunde etc." (Nürnb. 1838), etc. etc.

Dechambre, 2. Série, XVII, pag. 717. Callisen, XIV, pag. 96; XXXI,pag. 7376. Pagel.

Oertel, Christoph Gottlieb 0., geb. zu Naumburg 1779, studirteund promovirte 1799 zu Jena mit der Diss.De rhachitide", war Anfangs Amts-physicus zu Freiburg a . d. Unstrut und siedelte später nach Naumburg über, woer das Stadtphysicat bekleidete und 24. Juni 1806 starb. Er veröffentlichte :

Nachricht von einigen bei der med. Anwendung des Galvanismus gemachtenBemerkungen" (in Voigt's Mag. d. Naturk., Bd. V , 1803)Beobachtungenüber eine Nervenfieber-Epidemie mit Lungenentzündung" (Horn's Archiv f. med.Erf., Bd. VI, 1804)Med.-prakt. Beobachtungen" (Bd. I, Leipzig 1804)Allgem. tabellarische Anweisung zur Verhütung epidemischer Krankheiten,namentlich Scharlachfieber" (Ib. 1806).

Deehambre, 2. Série, XVII, pag. 716. Callisen, XIV, pag. 96; XXXI, pag. 72.

Pgl.

*0ertel, Max Joseph 0., geb. 20. März 1835 zu Dillingen in Bayern,studirte in Miinehen bis 1863, dem Jahre seiner Promotion, nachdem er vorher4 Jahre auf Pfeuffer's Klinik assistirt hatte. Schon vorher hatte er sich beiCzermak für Laryngologie ausgebildet und ertheilte als Erster in Süddeutschlandlaryngoskopischen Unterricht. Für dieses Fach habilitirte er sich 1867 und er-hielt die Professur der Disciplin (Extraordinariat) 1876. Unter seinen Arbeitensind die bedeutendsten:Geber die Ansammlung von Harnbestandtheilen imBlute etc ." (Preisschrift, 1862)Ueber Geschwülste im Kehlkopf etc." (Habili-tationsschrift; zuerst im Bayer, ärztl. Int.-Bl., 1868; Deutsch. Archiv f. klin. Med.,1875); dann folgen die StudienTJeber Diphtherie" (Aerztl. Int.-Bl., 1868;Deutsch. Archiv f. klin. Med., Bd. VIII; v. Ziemssen's Handb., Bd. II), derenResultat schon damals die Zurilckfiihrung der Krankheit auf Spaltpilzbildungen war.Ferner:Ueber den laryngologischen Unterricht" (Leipzig 1878, m. 5 Taff.)Handbuch der respiratorischen Therapie" (v. Ziemssen's Handb. d. allgem.Therapie) und die im hohen Grade Aufsehen erregende Therapie der Kreislauf-störungen etc." (1884).

Leipziger Illustr. Zeitung. 1885, Nr. 2217, pag. 681. Wem ich.

Oesterlen, Joseph Friedrich 0., geb. 1785 zu Kirchheim unter Teckin Württemberg, studirte und promovirte 1810 in Tübingen mit der Diss.Dehernia interna bobus vectariis familiari", liess sich dann in seiner Vaterstadtnieder, wo er erst als geschworener Wundarzt, dann als Oberamtswundarzt prakti-eirte. 0. war Mitglied der Gesellschaft der Freunde der Entbindungskunst zuGöttingen und vieler anderen gelehrten Gesellschaften. Von seinen Schriften istbesonders erwähnenswerth die:Ueber das künstliche Wiederabbrechen fehler-haft geheilter Knochen der Extremitäten im Gallus zum Behufe einer besserengeraden Heilung" (Tübingen 1827 ; französ. von J. C. Maurer , Paris u. Strass-burg 1828), worin er dem vom Wundarzt Bosch , einem einfachen Empiriker zuSchlierbach, in die Praxis eingeführten und von Prof. ReeckeDysmorphosteo-palinklasis" getauften Kunstverfahren die wissenschaftliche Form zu geben ver-