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4 (1886) Lindsley - Revillon
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NEALE. NEBEL.

states of the uterus" (Lond. 1828, w. 1 col. pi.)Researches to establish thetruth of the Linnean doctrine of animate contagions', etc." (Ib. 1831, w. 1 pi.)»

Münk, III, pag. 37. Callisen, XIII, pag. 439. G.

Neailder, Michael N., geb. 3. April 1529 in Joachimsthal, wurde 1550»Mag. art. in Wittenberg und promovirte 1558 in Jena, wo er seit 1551 Mathe-matik und griech. Sprache lehrte. 1560 wurde er Prof. der Med. daselbst undstarb 23. Oct. 1581. Er huldigte den abergläubischen Anschauungen seiner Zeitund war besonders ein Verehrer der Astrologie. Seine Schriften sind :Synopsis-mensurarum et ponderum ponderationisque mensurabilium secundum Romanos rAthemenses etc." (Basel 1555)Methodorum in omni genere artium brevi»(Ib. 1556)De thermis" (Jena 1558)Physice seu syllogephyaica verum eruditarum ad omnem vitam utilium" (Leipzig 1585 und 1591).

Declambre, 2. Série, XII, pag. 11. Pgl.

Neailder, Johann N., zu Bremen, geb. daselbst 1596, studirte in Leyden,von wo er 1623 zurückkehrte, lieber sein Leben und seine ärztl. Wirksamkeitfehlen alle Nachrichten, er selbst nennt sichMedicus philosophus et poeta". Erschrieb eine sehr vollständige Monographie über den Tabak u. d. T. :Tabaco-logia h. e. Tabaci s. Nicotianae descriptio medico - chirurgicopharmaceuticavel ejus praeparatio et usus etc." (Leyden 1622, 4; 1626; Bremen 1627 jfranz. Lyon 1628; 1630); ferner eine Geschichte der Med. von der älteren Zeitbis auf die Zeit des Vf. u. d. T.:Syntagma in quo medicinae artis anti-quiss-tmae et nobilissimae, cum laudes et natalitia, sectae eorumque placita, ...»graphice depinguntur. Addita est in calce de medicina Hermética et Paracel-sica, elegans dissertatio" (Bremen 1623), eine der ältesten, die Geschichte derHeilkunde behandelnden Schriften, endlich eine Monographie über das Sassafras:Sassaphrasologia, hoc est teemarsis, nobile sassafras lignum dextre ac féliciterin omnibus ferme corp. hum. incommodis in usum ducendi" (lb. 1627). Späterschrieb er noch ein poetisches, moralisch-philosoph. Schriftchen:Decadum ana-grammatismorum praemetium" (Ib. 1632). Die Zeit seines Todes ist unbekannt»

Bremische Aerzte, pag. 95. G.

Nebel, Daniel N., zu Heidelberg, geb. daselbst 24. Sept. 1664 alaSohn eines Apothekers, erlernte, früh verwaist, die Pharmacie, studirte dann von1681 an in Marburg, Heidelberg und Dasei Med., wurde 1686 in HeidelbergDoctor, machte 1687 eine wissenschaftliche Reise nach Frankreich, war von 1688an wieder in Heidelberg, wurde 1692 zum Prof. e. o. daselbst ernannt, wandertebei der Verwüstung der Pfalz durch die Franzosen aus, ging nach Marburg, wo-er Prof. e. o., 1698 aber Prof. ord. der Med. und 1706 Primarius der Facultätwurde. 1708 nach Heidelberg zurückberufen, wurde er 1728 zum Leibmedieusdes Kurfürsten und Geh. Bath ernannt und starb zu Mannheim 15. März 1733.In seinem Lehramte hatte er sich auch um den botan. Garten verdient gemacht.Seine Schriften bestehen fast durchweg aus Dissertationen des mannichfaltigstenInhalts, auch aus der Botanik, und aus demThesaurus Ludovicianus, s. com-pendium materiae medicae ex G. I). Lu d ov ici pharmacia moderno séculaapplicanda selectum et editum" (Frankf. 1698; Bern 1707; Nttrnb. 1720).

Nebel, Acad. Heidelberg., pag. 260. Strieder, X, pag. 4; XI, pag. 367.

G.

Wilhelm Bernhard Nebel, zu Heidelberg, als Sohn des Vorigen1699 zu Marburg geb., studirte seit 1718 in Strassburg und Basel, später in Genfund Lausanne, wurde in Heidelberg Doctor, besuchte von Neuem Strassburg behufsanatom. Studien, lehrte, nach Heidelberg zurückgekehrt, Experimental-Physik, wurde1724 in Herborn zum Prof. der Mathemat. und Physik, später auch der Med.ernannt, 1728 aber in letzterer Eigenschaft nach Heidelberg berufen und zumHofmcdicus ernannt. Er starb 18. April 1748, nachdem er literarisch nur durch,