NAWALICHIN. — NEALE.
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Folgen eines Herzübels am 31. Juni (12. Juli) 1884 auf einem Landgute bei Klin.N. hat eine Reihe physiol. und histol. Arbeiten in deutscher und russ. Spracheveröffentlicht: es seien angeführt: „ Ueber die Wirkung des verminderten Blut-zuflusses zum Gehirn auf den Blutstrom im Aortensystem" (Centralbl. für diemed. Wissensch., 1870) — „ My other mische Untersuchungen" (Pflueger's Archiv,1877). In russ. Sprache, grösstentheils in den Schriften der Kasaner Naturforscher-Gesellschaft : Ueber die Erweiterung der Pupille bei Unterdrückung der Respiration ;über den Bau der Schilddrüse; über Lymphgefässe der Schilddrüse und der Milz-drüse ; über Nervenendigung in den Schleinizellen der Speicheldrüse ; über Nerven-endigung in den Belegzellen der Pepsindrüsen des Magens ; über die physiologischeNeubildung' und den physiologischen Untergang der Muskelfasern bei höheren Thiereuund Anderes mehr.
Protokolle der Kasan'schen Naturf.-Gesellsch. 1885, Nr. 82. L. S tie da.
*Nawrocki, Felix N., geb. in Tworki bei Warschau 8. Febr. 1838,studirte 1856 und 1857 in Berlin alte und orient. Sprachen, ging 1858 nachBreslau, um Med. zu studiren und wurde dort 1863 mit der Diss. „De Cl. Bernardimethndo oxygenii copiam in sanguine determinandi" promovirt. Schon als Studentgab er sich, besonders unter Heidenhatn's Leitung, auf das Eifrigste dem Studiumder Physiologie und physiologischen Chemie hin, später arbeitete er noch unterLothar Meyer und Cl. Bernard weiter. 1863 begann er in Groningen alsAdjunct Vorlesungen über physiol. Chemie zu halten, doch vertauschte er diese.Stelle sehr bald gegen eine Anstellung in Warschau, wo er Adjunct für Histologieund physiol. Chemie wurde ; nachdem er dann eine Zeit lang Geschichte der Medicin,Encyclopädie und Methodologie vorgetragen hatte, wurde er 1868 a. o. und 1881ord. Prof. der Physiologie in Warschau. Er veröffentlichte eine Reihe Arbeitenphysiol. Inhaltes in poln., russ., deutsch, und französ. Fachblättern; er arbeitetehauptsächlich über Schweiss- und Speichelaussonderung, Stoffwechsel im Muskelund Nervenphysiologie. K & p
Neale, Thomas N., ist bemerkenswert als Verf. von „A practicaltreatise on the venereal disease and the art of bleeding " (London 1756).
Henry St. John Neale schrieb: „Practical observations on venerealcomplaints and the diseases arising therefrom" (6. ed., London 1793) — ., Prac-tical essays and remarks on that species of consumption incident to youth frompuberty to Uventy-five and upwards commonly called tabes dorsalis" (lb. 1798) —„ Chirurgical institutes drawn from practice on the knowledge and treatmentof gunshot wounds" (lb. 1804).
Dechambre, 2. Série, XII, pag. 11. Pgl.
Neale, Adam N., zu London, geb. in Sehottland, wurde 1802 in EdinburgDoctor, übersetzte P. Assalini's „Observations on the disease commonly calledthe plague, on the dysentery and ophthalmy of Egypt" (London 1804), wurde1806 in London Lie. des College of Physic, und um dieselbe Zeit Physician tothe Forces, in welcher Eigenschaft er eine beträchtliche Erfahrung erwarb. Er wardann mit der Armee auf der iberischen Halbinsel und gab in seinen „Lettersfrom Portugal and Spain" (Lo rid. 1809, 4.) interessante Aufschlüsse über diedortigen Kriegsoperationen. Er besuchte darauf Deutschland, Polen, die Moldauund Türkei, erstattete auch über diese Reise einen umfassenden Bericht (1818),und prakticirte ungefähr 6 Jahre in Exeter und nur einige Monate in Cheltenham,tiber dessen Mineralquellen er eine sehr zu seinen Ungunsten ausschlagendeliterarische Fehde begonnen hatte. Er kehrte darauf nach Exeter zurück, bliebdaselbst bis 1826 und starb zu Dunkirk, 22. Dec. 1832. Er hatte noch geschrieben:„Researches respecting the natural history, ehem. analysis, and med. virtuesof the spur , or ergot of the rye, when administered as a remedy in certain