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3 (1886) Haab - Lindsley
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KLOB.

KLOSE.

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mordversuch, Heilung durch Wiederanheften derselben durch Knopfnähte"1868 :Obductionsbefund eines Falles von wahrscheinlicher Rotzvergiftung"Steine in beiden Ureteren mit consecutiner Nierenatrophie und Harnblasen-entzündung" 1871: ,, Die Lehre von der Menstruation" 1876:Vortragüber innere Incarceration ." I d der Wiener Med. Wochenschrift veröffentlichteK. 1860:Beiträge zur Pathologie der constitutionellen Syphilis" (gemein-schaftlich mit T heod. P leischl) 1866:Sectionsbefund des letzten Fallesvon Trichinose in Brünn"Myocarditis mit perforirender Abscessbildungan der Herzspitze"Myocarditische Schwielenwucherung in Form, runderKnoten" 1867:Cysticercus cellulosae im Gehirn". In der Oesterr. Zeitschr.f. prakt. Heilkunde, 1868:Zur Lehre von der Pylephlebitis." In den Wienermed. Blättern schrieb er 1878:TJeber die Rupturen der Leber" 1879:Lymphgefässthrombosen und Ectasien in den Lungen." In der Wiener Med.Presse erschien 1869:Ueber die sogenannte chronische Entzündung."

G. Scheuthauer.

Kloeckhof, Cornelius Albert K., holländischer Arzt des vorigen Jahr-hunderts , hatte unter B oerhaave in Leyden studirt und prakticirte zu Utrecht.S pkkngel sagt von ihm (Gesch. d. Med., V, pag. 631):K. zeigte sich als eineinsichtsvoller Hippokratiker durch seine Abhandlungen von den Zeichen der Gefahrin hitzigen Krankheiten, von dem Zeitpunkte des Aderlasses und von den Krisenhitziger Krankheiten." Am meisten ist er bekannt durch seine Untersuchungenüber Hirnerweiehung als Ursache der Geisteskrankheiten. Die betreffende Schriftist betitelt:Diss. de morbis animi ab infirmato tenore medullae cerebri"(Utrecht 1753). Ausserdem schrieb K.:Historia febris epidemicae Galenburgien-sium anni 1741" (Utrecht 1747 ; Jena und Leipzig 1772; deutsch Leipzig 1796;auch in H obn's Archiv, I); ferner eine Reihe anderer Abhandlungen, welchezusammengefasst in derOpuscula medica" (Utrecht 1747; Jena 1772; deutschvon L enne , Leipzig 178990, 2 vol.) erschienen sind.

Dict. hist. III, pag. 331. Pgl.

Klohss, Karl Ludwig K., zu Zerbst (Anhalt), war daselbst am30. Januar 1800 als Sohn des Arztes Johannn Ludwig K. geboren, studirteseit 1817 in Halle, wurde 1820 daselbst Doctor mit der Diss.:De myelitidesive de medullae spinalis inflammatione" (deutsch in H dfeland's Journal,Bd. LVI, LVII, 1823), machte eine wissenschaftliche Reise durch Deutschland undOesterreich und wurde 1821 Stadtphysicus in Zerbst. Er schrieb:Die Eutha-nasie, oder die Kunst, den Tod zu erleichtern" (Berlin 1835; ein Bruchstückdavon war schon 1832 in H ufeland's Journal erschienen)Die Gehirn-wassersucht der Kinder" (Ebenda 1837). Ein Aufsatz von ihm aus II orn'sArchiv (1822), betreffend den gerichtlichen Fall eines im Wasser todt gefundenenneugeborenen Kindes, wurde in einer eigenen Schrift von J. van der P laats in'sHolländische übersetzt (Amsterdam 1823).

Schmidt, Anhaltisches Schriftsteller-Lexikon, pag. 512. C a 11 i s e n, X, pag. 246 ;XXIX, pag. 273. G

*Klopscll, Karl Immanuel K., wurde zu Glogau am 16. März 1829geboren, s tu dirte in Halle, Erlangen, Breslau, wo R eichert, F rerichs , A. M iddel-dorpf im engeren Sinne seine Lehrer waren ; bei dem Erstgenannten war erauch Assistent. 1855 promovirt, wurde er 1859 Privatdocent, 1866 Professor fürChirurgie in Breslau, lebt er dort als Professor und Geh. Medicinalrath. Er schriebüber Rippenknorpelbrüche, über Lithopädion, orthopädische Studien, Prologomena -zur Geschichte der Physiologie etc. Wem ich.

Klose, Wolf gang Friedrich Wilhelm K., geboren in Domanzebei Schweidnitz am 14. Juli 1775, studirte und promovirte in Breslau 1796 mitderDiss. de catheterum variis speciebus et eorum usu", liess sich dann als