KLEEFELD. — KLEIN.
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eine Wechselfieber-Epidemie, den innerlichen Gebrauch Ses Eises u.s.w., aberauch physikalische Aufsätze, wie er auch Mitredacteur von Kastner's Archiv fürNaturlehre seit 1824 war. 1816 trat er als Regierungs- und Medicinalrath derDanziger Regierung in den Staatsdienst und wurde 1843, nachdem er 1842 seinöOjähriges Doctor- Jubiläum gefeiert, zum Geh. Medicinalrath ernannt. Als Medicinal-beamter erwarb er sich durch bessere Versorgung des ihm anvertrauten Bezirkesmit Heilpersonal und durch verbesserte Einrichtung der Hebeammen-Lehranstaltwesentliche Verdienste. Schon seit dem Beginne seiner Praxis hatte er sich inDanzig einen Namen als geschickter und glücklicher Geburtshelfer gemacht. Seinegründlichen naturwissenschaftlichen Kenntnisse kamen ebenfalls in mannichfaltigerWeise zur Geltung. Er starb am 3. Mai 1845.
Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 23, 1815,1, pag. 374. — C allisen, X, pag. 225 ;XXIX, pag. 262. g
Klees, Johann Georg K., geboren zu Frankfurt a. M. am 19. November1770, gestorben daselbst am 4. April 1849, promovirte 1792 zu Jena mitder Diss.: „De instrumentis quibusdam ad perforationem capitis foetus inpartu difficili aptis" und wurde 1795 Arzt in Frankfurt. Sein Hauptwerk ist:„Bemerkungen über die weiblichen Brüste und über die Mittel, sie gesundund schön zu erhalten" (Frankfurt 1795; 1798; 1806; Pirna 1829). Ausserdempublieirte er Bemerkungen über die mülder 'sche Zange (1794) und war Mit-arbeiter an Stakk's Archiv für Geburtshilfe (1792; 1796), an Hüfeland's Journal(1797; 1803 ; 1804) und Loder's Journal für Chirurgie (1806).
Stricker, Gesch der Heilk. in Frankfurt, pag. ü90. W. Stricker.
Klein, Ludwig Gottfried K., geboren zu Anfang des vorigen Jahr-hunderts in der Grafschaft Hohenlohe, promovirte in Strassburg 1737 zum Dr. med.mit der „Diss de massae sanguineae viscedine ab imminuta sjpirituum animaliumquantitate" und wurde Arzt des Grafen von Erbach zu Erbach (in Franken)und Physicus der Grafschaft. Er starb am 20. Juni 1756. Sein Hauptwerk:„Interprts clinicus, sive de morborum indole, exitu in sanitatem, metaschema-tismo, etc." (Frankfurt a. M. 1753; Paris 1809) wird von Sprengel (Gesch. d.Med. V, pag. 632) sehr ungünstig beurtheilt. Er nennt es „unbedeutend, ohneKritik und schlecht geschrieben". Ausserdem verfasste K.: „De aere, aquis etlocis agri Erbacensis atque Breub er genuin, largi Odenwaldi tractus, tent.amenphgsico-medicum" (Frankfurt a. M. 1754) — „Selectus rationalis medicaminum,quorum etc." (Ibid. und Leipzig 1756).
Biogr. med. V, pag. 437. — Dict. hist. III, pag. 329 — Callisen, XXIX, pag. 264.
Pgl.
Klein, Johann K., geboren am 25. März 1788 zu Deutschhause inMähren, gestorben am 1. April 1856 zu Wien, absolvirte die medicinischen Studienin Wien, wo er auch die Doctorwlirde erhielt. 1815 wurde er klinischer Assistentder geburtshilflichen Lehrkanzel und 1819 Professor der Geburtshilfe au derchirurgischen Lehranstalt zu Salzburg. 1822 fand seine Ernennung zum Professorder praktischen Geburtshilfe an der Universität zu Wien statt, welche Stelle erbis zu seinem Tode bekleidete. Im Jahre 1833 wurde ein Theil seiner Klinikabgetrennt und aus diesem eine zweite geburtshilfliche Klinik errichtet, die Bartscherhielt. Literarisch war K. nur insofern thätig, als er Jahresberichte über seineKlinik in den Oesterr. med. Jahrbüchern (Neueste Folge, X. Bd., pag. 107 u. s. w.)veröffentlichte.
v. Hecker in Allgem. Deutsch. Biogr. XVI, pag. 95. — v. Siebold's Gesch. derGeburtsh. II, pag. 709. Kleinpächter.
Klein, Karl Christian von Iv., zu Stuttgart, war daselbst als Sohndes württemb. Leibchirurgus K. am 28. Januar 1772 geboren, trat 1788 in die Karls-schule, erhielt 1793 mit der „Diss. sistens monstrorum quorundam descriptionem."das Doctordiplom und ging dann nach Würzburg und 1794 nach Frankfurt, wo