KIRCHER. — KIRCHNER.
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chimica, musica, inagnetica, mechanica comprobatur atque stäbilitur" (Amsterdam1680, fol.). Einen Auszug seiner Werke gab Johann Stephan Kestler heraus.
Biogr. med. V, pag. 425—427. — Poggendorff, I, pag. 1258. — Sprengel,Gesell, der Med. IV, pag. 275, 480. — Meyer's Convers -Lexikon. 3. Aufl., IX, pag. 1042
Pagel.
Kircllh öfter, Kaspar K., zu Altona, war am 24. Mai 1812 zu Uetersengeboren, studirte von 1832—34 Medicin in Kopenhagen und von da bis 1836 inKiel, woselbst er mit der Diss.: „Hemiplegia et convulsiones epilepticae voltaismiope sanatae" (4.) promovirte. Er war bis 1837 Arzt in Uetersen, machte daraufeine wissenschaftliche Reise durch Deutschland und die Schweiz, liess sich 1839in Altona nieder und wurde Arzt des Kinderhospitals und des weiblichen Vereinsdaselbst. Er widmete ein besonderes Interesse der Geburtshilfe und schrieb darüber:„Natürliches System der Geburtslehre" (Kiel 1838; 1842); besonders bekanntaber ist er durch die „Beschreibung eines durch Fehler der ersten Bildungquer verengten Bechens" (Neue Zeitschr. für Geburtsk., Bd. XIX) geworden. Vonsonstigen Arbeiten ist noch anzuführen: „Stoff zu weiteren Betrachtungen überdie Medicinalverfassvng der Herzogthümer Schleswig und Holstein" ( Altona1839) u. s. w. Er starb in der Zeit vom October 1884 bis ebendahin 1885.
Alberti, I, pag. 452. Red.
Kirchmaier, Georg Caspar K., zu Wittenberg, war am 29. Juli 1635in Uffenheim (in Franken) geboren, studirte seit 1655 in Wittenberg, wurde 1657Mag. phil., trieb dann Theologie und Jurisprudenz und wurde 1661 Professor derEloquenz in Wittenberg. Hier beschäftigte er sich, durch seinen Freund K ijnckei,dazu veranlasst, viel mit Naturwissenschaften, namentlich mit Chemie und Mineralogie.Er starb am 28. September 1700. K. war ein Polyhistor, kannte alle moderneneuropäischen und die orientalischen Sprachen und ist ausserdem schriftstellerischin ausgedehntem Maasse thätig gewesen. Seine Arbeiten über den Bergbau undden Phosphor siud höchst verdienstvoll. Im Ganzen hat er au 90 Schriften sehrverschiedenartigen Inhalts veröffentlicht. Dieselben sind von seinem Sohne G. W. K.,ebenfalls Professor in Wittenberg, gesammelt und 1709 herausgegeben. Uebrigensist I\. der Erste gewesen, der (1679) die Glasätzung mittelst Flusssäure entdeckte.
Biogr. med. V, pag. 427. — Nouv. biogr. gener. XXVII, pag. 779. — Allgem. Deutsch.Biogr. XVI, pag. 16. p g l
Kirchner, Georg Philipp Emil K., zu Kiel, war am 1. Februar1811 zu Bremen geboren, studirte von 1829—32 in Heidelberg und Würzburg,promovirte 1832 mit der Diss. „De congestionibus atque haemorrhagiis menstrua-tionis vicariis" (1833), war zuerst Badearzt in Ludwigsbad bei Wipfeld in Bayern,über welches er „Das Ludwigsbad bei Wipfeld" (Würzburg 1837) schrieb,wurde 1837 in Kiel Privatdocent, 1853 Prof. e. o. der Medicin, der Heilmittel-lehre und der pharmaceutischen Wissenschaften und Mitglied des Sanitäts-Collegiums.Spätere Schriften von ihm waren: „Die Lehre von den Unterleibsbrüchen" (Kiel1839, 4.) — „Handbuch der allgemeinen Therapie, etc." (Ebenda 1842) —„De via et methodo pharmacologiae excolendae commentatio, etc." (Ebenda1844, 4.), Gratulationsschrift zum 50jährigen Doctor-Jubiläum von J. H. deCh aufpie.
Alberti, I, pag. 455. G.
* Kirchner, Karl K., Ober-Stabsarzt I. Cl. in Breslau, ist am 28. November1831 zu Frankenstein in Schlesien geboren, studirte in Berlin und Breslau, war1866—69 Privatdocent für Chirurgie in Greifswald, wurde Stabsarzt 1864, Ober-Stabs- und Regimentsarzt 1869 in Lüben, seit 1882 in Breslau. — Schriften:„Lehrbuch der Militär-Hygiene" (Stuttgart 1869 ; 2. Aufl. 1878) — „Aerzt-licher Bericht über das legi, preuss. Feldlazareth im Palast zu Versailleswährend der Cernirung von Paris 1870/71" (Erlangen 1872) u. s. w.
Red.