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3 (1886) Haab - Lindsley
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KARPINSKI. KÄUEIN.

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polypen, Verbände für Unterkieferfracturen etc. in der Berliner klm. Wochenschrift.Deutschen militärärztlichen Zeitschrift etc. E e d.

Kartheuser, s. Cartheusek , Bd. I, pag. 674.

Kasteele, Jacob van den K. ( Castricus ), war zu Ende des 15. Jahr-hunderts in Hazebroeck (Flandern) geboren, Hess sich nach Beendigung seiner inLöwen gemachten Studien zu Antwerpen nieder und beschrieb die berühmteEpidemie von englischem Schweiss, die zu Anfang des 16. Jahrhunderts deneuropäischen Continent heimsuchte. In Antwerpen wurde die Krankheit 1529durch englische Schiffe eingeschleppt und breitete sich von da nach Holland,Deutschland, Frankreich, Dänemark und Norwegen aus. Auf eine Bitte, die vonSeiten der Genter Aerzte an ihn um Auskunft über die schreckliche, schon in denersten 24 Stunden eine Menge Opfer fordernde Krankheit gerichtet wurde, schrieber:De sudore epidemiali quem anglicum vocant. Ad medicos gaudensesepistola" (Antwerpen 1529), worin er die Krankheit für eine pestartige, eineBlutvergiftung erklärt. Es wird die von K. gegebene Beschreibung der Krank-heit von den Epidemiographen für eine der besten, die wir besitzen, erklärt. DieZeit seines Todes ist unbekannt. van den Cor put.

* Kaufmann, Constantin K., in Zürich, ist am 5. Juni 1853 in Müm-liswyl (Canton Solotliurn, Schweiz) geboren, studirte in Bern, Strassburg, Wien,Berlin, London, Paris, war besonders Schüler von Prof. Dr. Kocher , Bern, undwurde 1877 Doctor. Er wirkt seit 1880 als Docent für Chirurgie an der Univer-sität Zürich. Arbeiten:Struma maligna" (Deutsche Zeitsch. für Chir., Bd. XI)Das Parotissarcom" (v. Langenbeck's Archiv, Bd. XXVI)Die Strumaretro-pharyngo-oesophagea" (Deutsche Zeitschr. für Chirurgie). Red.

Kauhlen, Franz Wilhelm K., am 27. Januar 1750 in Hemmerdenbei Köln geboren, studirte in Bonn, woselbst er 1774 mit der Diss.:Examenfontis mineralis soterii Roisdorfiensis prope Bonnam" promovirte. Später wurdeer ord. Professor der Pathologie, klinischen Medicin und Staatsarzneikunde ander Universität zu Bonn und Leibarzt des Erzbischofs von Köln. Er starb 1793.Seine Schriften sind unbedeutend und bestehen fast nur aus Dissertationen undakademischen Programmen.

Biogr. med. V, pag. 408. Dict. hist. III, pag. 312. Pgl-

*Kaulich, Joseph K., aus Weckelsdorf (Böhmen), geboren am 31. Juli1830, hörte in Prag Jaksch , Pitha, Arlt, Löschner und gelangte 1856 zurPromotion. Als Extraordinarius daselbst in Thätigkeit und gleichzeitig Vorstandder pädiatrischen Klinik und des Franz Josefs-Kinderspitals, bearbeitete er klinischeund physio - pathologische Fragen in der Prager Vierteljahrschrift und anderenFachorganen. Speciell zu nennen sind seine Forschungen über Acetonbildung imthierischen Körper. Wem ich.

*Kaurin, Edv ard K., zu Moide in Norwegen, ist zu Christiania am23. August 1839 geboren, studirte daselbst, liess sich zuerst in Sigdal nieder,war 1868 Assistenzarzt in der Irrenanstalt zu Christiania, 185961 Districtsarzt zuGrong und wurde 1881 zum Vorsteher und Arzt des Reknaes Pflegestiftes für Aussätzigebei Moide und Arzt des Romsdarschen Amtskrankenhauses ernannt. 1874 machte ereine wissenschaftliche Reise nach Stockholm und Wien. Er schrieb im Norsk Magaz.f. Laegevid. (3. R., IV, VIII, X):Om Polyuri"Nogle Jagttagelser tilBelysning af Pneumoniens Aetiologi"Polyuri og Polydipsi" u. s. w.;ferner in Tidsskrift f. prakt. Med. (I, Vj:Polydipsi"Bemaerkninger omLungebetaendeisens Aarsagsforhold"Om Oeienlidelser hos de SpedalsJceved Reknaes Pleiestiftelse"Om Difteritens Patogenese og Terapi" (Medic.Revue 1885) u. s. w. Ausserdem hat er einige populär-medicinische Schriften:Om Skab" (Christiania 1871) undSygepleiersken" (Ebenda 1879) veröffentlicht.

Kiaer, pag. 233, 495. Kiaer.