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3 (1886) Haab - Lindsley
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JÜNKEK. JURIN.

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1791, 4.)Etwas über die Weinbergskrankheit des verstorbenen DoctorsBahr dt u.s.w." (1792) u.s.w.

Schlichtegroll, Jahrg. 11, Bd. II, pag. 25477. Ersch und Gruber, Seet. 2,XXIX, pag. 133 fg. Biogr. med. V, pag. 384, Dict. hist. III, pag. 295. p g i

* Junod, Yietor-T he o dor e J., zu Paris, ist zu Bonvillars im Waadt-lande am 5. August 1809 geboren, wurde 1833 in Paris Doctor mit der These : Observations cliniques sur le traitement de quelques maladies chirurgicales".Er beschäftigte sich mit den Wirkungen der comprimirten und verdünnten Luftauf den Körper in der Abhandlung :Recher ches physiologiques et thdrapeutiquessur les effets de la compression et de la rarefaction de Vair, tant sur lecorps que sur les membres isoles" (Revue medicale, 1834) und hat sich einenNamen gemacht durch die alsHämospasie" bekannte Anwendung der Luftver-dünnung mittelst Riesen-Schröpfköpfen, wofür er 1836 einen MONTHYON -Preis und1870 den grossen Preis für Medicin und Chirurgie erhielt. Unter seinen zahl-reichen Publicationen über diese Methode sind anzuführen:Methode hemospasique"(1843)De l'hemospasie. Recueil de memoires sur les effets therapeutiquesde cette methode" (1850)Considerations" undNouvelles considerationssur les effets therapeutiques de Vhämospasie" (1858) Traite thiorique etpratique de Vhemospasie" (1875). Er schrieb ausserdem:Mem. sur la salu-brite relative des differents quartiers dans les villes" (1855), erhielt auch Seitensder Regierung Missionen, nach der Haute-Marne (1854), zur Bekämpfung derCholera, und nach Algerien (1858), um die Wirkung der Hämospasie bei dendortigen epidemischen Krankheiten zu erproben. Es ist ihm auch die Entdeckungund Einführung derchambres a air comprimö" zu danken.

Sachaile, pag. 384. Vapereau, 5 edit., II, pag. 1014. Gla eser, pag. 369.

Red.

* Jurasz, Anton J., geboren in Splawie bei Posen am 24. November 1847,studirte in Greifswald und Würzburg und promovirte in Greifswald mit derDiss.: Untersuchungen über die Einwirkung der Galle und der Gallensäurenauf die Blutkörperchen." 1872 wurde er klinischer Assistent in Heidelberg undwidmete sich hauptsächlich den Krankheiten des Kehlkopfes, sowie der Nasen-und Rachenhöhle, 1877 wurde er Docent, 1881 Prof. e. o. in Heidelberg. Vonseineu Arbeiten sind zu erwähnen:Das systolische Hirngeräusch der Kinder"(Heidelberg 1877).Laryngoskopia i choroby krtani" (Krakau 1878).Ausserdem zahlreiche kleinere Aufsätze in deutschen und polnischen Fachblättern,meistens Kehlkopfaffectionen betreffend, z. B.:Ueber die Sensibilitätsneurosendes Rachens und des Kehlkopfes" (V olkmann's Samml. klin. Yortr., Nr. 195).

K. & P.

Jurin, James J., zu London, geboren 1684, erhielt seine erste Aus-bildung auf dem Trinity College in Cambridge, wo er 1711 Fellow geworden war.Später prakticirte er als Arzt in London, wo er zugleich am Guy's Hospitalangestellt und Fellow, Secretär und später Präsident der Royal Society war. SeineAbhandlungen, in denen er hauptsächlich die Mathematik auf die Physiologie anzu-wenden versucht, und die u. d. T.:Physico - mathematical dissertations 1732"gesammelt erschienen, sind seit 1718 meistens in den Philosophical Transact. zuerstveröffentlicht worden. Mehrere derselben, besonders diejenigen, die von der Kraft desHerzens handeln, führten zu einer Polemik mit K eill, S enac, M ichelotti u. A.1738 veröffentlichte J. noch als Anhang zu S mith'sSystem of optic" die Ab-handlungAn essay upon distinct and indistinct vision, worin er die Accommo-dation des Auges bespricht. Auf seine Veranlassung veranstaltete die Royal Societyumfangreichere meteorologische Beobachtungen; ferner hat er das Verdienst, dasser sich für die Inoculation der Pocken lebhaft interessirte und derselben auf alleWeise Eingang zu verschaffen suchte. Er hat über diesen Gegenstand von 1723bis 1727 drei Schriften veröffentlicht.

Ersch und Gr über, Sect.2, XXIX,pag.443. Nouv. biogr. gen. XXVII, pag. 211.Biogr. med. V, pag. 384. p g l t