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3 (1886) Haab - Lindsley
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ILG. IMBERT-DELONNES.

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im Jahre 1810 ordentlicher Professor dieses Lehrfaches in Prag. In dieser Stellungblieb I. etwa 25 Jahre lang, bis er 1835 in den Ruhestand versetzt wurde. Erstarb am 22. Februar 1836 an der Schwindsucht. Ausser seinen werthvollenanatomischen Arbeiten, besonders über den Bau des Gehörorgans, hat I. noch dasVerdienst, verschiedene anatomische Sammlungen Oesterreichs (der Josephs-Akademie,der Naturalien-Cabinete der Wiener und Prager Universität, das dortige vaterländischeMuseum und anatomische Institut) mit bedeutenden Präparaten bereichert zu haben.Um letzteres Institut machteer sich auch durch dessen zweckmässige Umgestaltungdurch Entwerfung eines trefflichen Planes und Leitung des Baues höchst verdient.Die Schriften I.'s führen die Titel: Grundlinien der Zergliederungskunde desMenschenkörpers zum Gebrauche seiner Zuhörer 11 (Prag 1811, 2 Bde.)Einige anatomische Beobachtungen, enthaltend eine Berichtigung der zeit-herigen Lehre vom Bau der Schnecke des menschlichen Gehörorgans, nebsteiner anatomischen Beschreibung und Abbildung eines durch ausserordentlicheKnochenwucherung sehr merkwürdigen menschlichen Schädels" (Prag 1821,nebst 3 Steindr.)Anatomische Monographie der Sehnenrollen u. s. w."{Ibid. 1823, 2 Hefte, nebst 5 Steindr.).

Neuer Nekrolog (1er Deutschen. 1836, Jahrg. 14, I, pag. 173. Sachs, Altnanachfür 1837, pag. 15. Salzburger med-chir. Zeitschr. 1836. Nr. 33. v. Wurzbach, X,pag. 139. Hyrtl, Wiener anatomisches Museum, pag. LXX. Caillisen, IX, pag. 447;XXIX, pag. 153. Pagel.

Ilisch, Jakob Johann I., wurde am 21. September 1789 in Riga,woselbst sein Yater Apotheker war, geboren, studirte von 180810 in Dorpat,dann von 181011 in Berlin und Jena, wurde 1811 in Jena Dr. phil., kamnach Dorpat zurück, wo er 1812 Dr. med. wurde. Er trat dann in den Ärmee-dienst, gab darauf den Dienst auf und privatisirte eine Zeit lang in der Schweiz,zuletzt in Riga, wurde 1815 Stadtphysicus in Pernau, 1822 Kreisarzt in Reval,dann Arzt bei der Sergiew'schen Mineralquelle. Dann zog er sich auf eine Zeit nachNeu-Subbath (Kurland) zurück und starb hier am 14. April 1858. Er verfasste«ine Reihe medicinischer Abhandlungen, darunter:Die natürlichen und falschenBlattern" (Pernau 1817)Ueber das zweckmässige Benehmen bei dem jetztherrschenden Scharlachfieber" (Ebenda 1817)Die gewöhnlichen Krankheitendes menschlichen Körpers, mit besonderer Beziehung auf die Landbewohnerder O.stseeprovinzen" (Riga und Dorpat 1822)Ueber das Seebad Reval"(1826)Ueber das in den Jahren 1812 und 13 im Gouvernement Pleskowherrschende Nervenfieber" (Russ. Samml. f. Naturwissensch., Riga 1815, Bd. I,;ferner einige populär-medicinische Aufsätze in den Neuen inländischen Blättern,1817, 18.

v. Recke-Napiersky, II, pag. 394396. Beise, I, pag. ^96.

L. Stieda.

Ilinoni, Immanuel I., in Helsingfors, war am 29. März 1797 geboren,studirte in Abo, Stockholm und Upsala, wurde Licentiat der Medicin 1824, Pro-sector der Anatomie 1826, besuchte Deutschland, Frankreich und England 1828 bis1830 und wurde Professor der praktischeu Medicin 1834. Er starb am 14. April1856. Ausser mehreren kleineren Schriften hat I. herausgegeben:Bidrag tiliNordens sjukdomshistoria" (IIII, Helsingfors 184653) ,,Analecta clinicaiconibus illustrata" (Tom. I: i fasc. III, Ebenda 185154, zusammen mitL. H. Törnroth). 0 HjeJt

Imbert-Delomies, A. D. I., französischer Wundarzt des vorigen Jahr-hunderts, war in Vaqueiras (Comte d'Avignon) um 1745 geboren, promovirte inCaen und wurde Leibwundarzt des Herzogs von Orleans. Während der Revolutions-wirren lebte I. zurückgezogen in Montgeron bei Paris, bis er im Jahre II derRepublik zur Armee berufen wurde, um bei verschiedenen Corps die Functioneneines Chirurgien eu chef zu versehen. I. starb in Paris 1820. Er verfasste:Traite