I.
Ibn AM Oseibia Muwaffik ed-Din, s. Araber, Bd. I, pag. 179, Nr. XXIV.
Ibn el-Beitar, s. Araber, Bd. I, pag. 179, Nr. XXIII.
Ibn Botlän, s. Abul-Hasan el Müchtab, s . Araber, Bd. I, pag. 174, Nr. XIV.
Ibil Dschemi Mnwaffik el-Isräili, dem 12. Jahrhundert angehörig, warin Foftät (Egypten) geboren, hatte unter Ibn el-Zeeby Medicin studirt und lebteals hochgeschätzter Arzt und Lehrer in seiner Vaterstadt; aus seiner Schulesind mehrere bedeutende Aerzte* hervorgegangen. Seine grosse Schrift: „Liberdirectionis ad commoda animorum et corporum", in vier Abschnitten (von seinemSohne vollendet), ist noch in mehreren Handschriften erhalten; einige pharmako-logische Abhandlungen hat el-Beitar in sein Werk aufgenommen, andereSchriften (Commentare zum Canon des Ibn Sina , eine medicinische Topographievon Alexandrien u. A.) scheinen verloren gegangen zu sein.
Wüstenfeld, pag. 101. —-Ledere, Hist. de la med. arabe. Paris 1876, II, pag. 53.
A. H.
Ibn el-Dsehezzär , bekannt unter dem corrumpirten Namen „ Algizar",im Anfange des 10. Jahrhunderts in Keirowan geboren, wo sein Vater und seinOnkel die Heilkunde ausübten, hatte sich eine hervorragende Bildung zu eigengemacht und war als Arzt und Lehrer in seiner Heimath gleich ausgezeichnet.Er starb im Anfange des 11. Jahrhunderts (1009?) in sehr hohem Alter und hinter-liess ein bedeutendes Vermögen und eine sehr werthvolle Bibliothek. Von seinenzahlreichen Schriften (vergl. das Verzeichniss derselben bei Wüstenfeld , 1. c.)ist noch ein medicinisches Compendium ;; Viaticum perigrinantis" in einigen Hand-schriften und zum Theil in einer griechischen Uebersetzung erhalten, als derenVerfasser ein übrigens ganz unbekannter Schriftsteller, Synesius , genannt wird;die Schrift ist durch J. S. Bernard (mit einer lateinischen Uebersetzung und mitNoten versehen) 1749 in Amsterdem und Leyden veröffentlicht worden.
Wüstenfeld, pag. 60. — Leclerc, Hist. de la med. arabe. Paris 1876, I, pag. 113.
A. H.
Ibn Dscholdschol , lebte gegen Ende des 10. Jahrhunderts als Leibarztam Hofe des Kalifen H i s c h a m II. in Cordova. Am bekanntesten ist er alsInterpret der pharmakologischen Werke von Dioskorides und somit als der ältestePharmakologe unter den arabischen Aerzten. Diese sowie einige andere von ihmverfasste medicinische Werke existiren nur in Handschriften.
"Wüstenfeld, pag. 57. — Leclerc, Hist. de la med. arabe. Paris 1876, I, pag. 430.
A. H.
Ibn Hobal Muhaddib ed -Din, im März 1117 in Bagdad geboren, hattezuerst Jurisprudenz, später Medicin studirt und wurde einer der berühmtestenBiogr. Lexikon. iii. 22