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2 (1885) Chavet - Gwinne
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GLEIZE. GL OVER.

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ou inveterees" (Ebenda 1789)Des staphylomes etc. u (Ebenda)Rdglementde vie, ou cornment doivent se gouverner ceux qui sont affliges de faiblessede vue etc." (Orleans 1787).

Dict. hist. II, pag. 564. P g 1.

Glisson, Francis G. (15971677), Professor in Cambridge, späterArzt in London, gehört durch seine anatomischen und physiologischen sowohl,wie durch seine praktischen Leistungen zu den wichtigsten Vertretern der Heil-kunde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Durch die grosse EntdeckungHarvey's wurde die Aufmerksamkeit der Zergliederer naturgemäss zunächst aufdas Centraiorgan der Blutbewegung, das Herz, und auf das bis dahin als dieQuelle des Blutes angesehene Organ, die Leber, hingelenkt. Wie Lower u. A.das erstere, so machte G. die Leber und den Darmcanal zum Gegenstande seineranatomischen Untersuchungen. Die von ihm zuerst beschriebeneKapsel" am Ein-tritt der grossen Gefasse der Leber führt für alle Zeit seinen Namen. Wichtigernoch sind G.'s Bemühungen um die Feststellung der Elementarvorgänge des thierischenLebens, namentlich der Bewegung. Durch seine Lehre von derIrritabilität"erscheint er als der Vorgänger Haller's . In seiner berühmten Schrift Von derthätigen Substanz in der Natur" schildert G. dieIrritabilität" (eine Bezeichnung,die bei ihm zuerst vorkommt), d. h. die Fähigkeit, durchReize" afficirt zuwerden, als eine Grundeigenschaft aller Naturkörper. Die Abstufungen der Ent-wicklung, in denen sie sich in der Reihe der letzteren offenbart, bezeichnet erals dienatürliche, sensitive und animale". Bei den höheren Thieren ist dieselbean ein besonderes anatomisches Substrat, dieFibra" (das Grundgebilde derMuskeln, Nerven, Gefässe u. s. w.) gebunden. Die Arbeiten G.'s über dieIrritabilität" werden von Haller , der diese wichtige Lehre experimentellbegründete und den Beweis führte, dass nur den MuskelnIrritabilität" zukommt,nach Verdienst gewürdigt. (Bibl. anat. I, 425). (Vergl. H. Meyer , G.'sIrritabi-litcits- und Sensibilitätslehre" in H. Haeser's Archiv für die Med. V, 1.) Aufdem Gebiete der praktischen Medicin hat sich G. ein bleibendes Denkmal gesetztdurch seine Schrift über die RhachitisDe rhachitide" (London 1660 und öfter).Allerdings hatte schon vorher Arnold de Boot , ein in London lebender Arzt,eine sehr tüchtige Schrift über diesen Gegenstand veröffentlicht (London 1649. 12;Helmstädt, 1664. 4.), aber das Ansehen G.'s bewirkte, dass sich die Beachtungder Aerzte nunmehr nicht blos jener Krankheit, sondern den Erkrankungen deskindlichen Alters überhaupt in erhöhtem Masse zuwendete. H Ha es er,

Glodenstede, s. Glaedenstetd , pag 573.

Glover, Robert Mortimer G., zu London, war 1816 geboren,prakticirte anfänglich in Newcastle-upon-Tyne, siedelte dann nach London über undwar einer der Physicians des Royal Free Hospital. Abgesehen von einer philo-sophischen Arbeit: Ort certain modifiedforms assumed by the inductive processin different sciences; being an attempt to elucidate and extend some doctrineof the novum organum" (Edinb. N. Phil. Journ. 1837) beziehen sieh seineübrigen Arbeiten grösstentheils auf die Erforschung der Wirkung einzelner Medica-mente, so: On the physiological and medicinal properties of bromine andits Compounds; etc." (Edinb. Med. and Surg. Journ. 1842)On the physio-logical and medicinal properties of iodoform" (Edinb. Monthly Journ. 1847bis 48)On the physiological properties of picrotoxin" (Ebenda 1851). Vonseinen anderweitigen Arbeiten und Schriften nennen wir:Substance of a lectureon the applications of chemistry to medicine" (Provinc. Med. and Surg. Journ.1841-42)On the pathology and treatment of scrofula; being the Fother-gillian prize essay for 1846" (London 1846)On the philosophy of medicine.On quaclcery etc." (Lancet 1851)Acute pneumonia not a fatal diseasesBiogr. Lexikon. II. 37