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GIBSON. — GIESLER.
prominent surgeons of London and Paris, introductory to a course of surgicallectures" (Philad. 1839) und „Rambles in Europe in 1839, witli sketches ofprominent surgeons,physicians, medical schools,hospitals, literarg personages etc."(Ebenda 1841). Zu seinen späteren Publicationen gehören noch einige „Intro-ductory lectures" (1841, 43, 44), eine „Valedictorg address" (1846), eine„Lecture, correlative to a course, on surgery, in the University of Pennsyl-vania, embracing a short account of eminent Belgian surgeons, physicians etc."(Ebenda 1848) und „Tliree lectures preliminary to a course on the principlesand practice of surgery" (Ebenda 1850). Sein Tod erfolgte am 2. März 1868.
Boston Med. and Surg. Journ. Vol. XL. 1849, pag. 499, 518 und S. W. Francisim Philad. Ited. and Surg. Beport. Vol. XVIII, 1868, pag. 271 (Beides nicht zugänglich). —-Callisen, VII, pag. 189; XXVIII, pag. 200. — Index-Catalogue V, pag. 406. G-urlt
Gierl, Matthias G., zu Lindau am Bodensee, erlangte 1817 zu Lands-hut die Doctorwttrde, prakticirte anfänglich in Augsburg, wurde dann Stadt- undLandgerichtsphysicus in Lindau und verfasste : „ Das Hypopyon oder Eiterauge undseine Behandlung u. s. w." (Augsburg 1825; ital. Uebers. von J. J. Alb. Schön-berg , Neapel 1826, 4.) — „Medicinisch-chirurgische Beobachtungen, gesammeltim Augsburger allgemeinen Krankenhause/ u. s. w." (Lindau 1827). In Textor'sNeuem Chiron (1822, 27) schrieb er: „ lJeher den Fungus, die Strumatesticuliu. s. w."„Merkwürdige Verletzung des rechten Hypochondriums und 14 Tage nach derVerletzung angestellte Gastrotomie" — „Einige Bemerkungen über die Resec-tion und Exarticulation des Unterkiefers beim Carcinom dieses Theils ; u. s. w." —•„ Ueber die Resorption der cataractösen Linse in der vorderen Augenkammer"(Bayerische Annalen, Bd. 1); weitere Aufsätze von ihm befinden sich in Bdchner'sRepert. f. d. Pharm. (1823), IIufeland's Journal (1827), der Deutschen Zeitschr.für Geburtsk. (1829), der Salzburger med.-chirur. Zeitung (1829), v. Amjiox'sMonatsschr. (1833). 1832 wurde er temporär quiescirt.
Callisen, VII, pag. 193; XXVIII, pag. 201. G.
Gierse, August G., zu Halle a. S., war aus Westfalen gebürtig, am25. Januar 1817 geboren, studirte von 1837 an in Halle und wurde 1842, nach-dem er sich bereits durch die glückliche Lösung philosophischer und theologischerPreisaufgaben hervorgethan hatte, mit einer Dissertation, welche die erweiterteBearbeitung einer gekrönten medicinischen Preisaufgabe war, nämlich: „ Quaenamsit ratio caloris organici partium inflammatione laborantium febrium vaginaein feminis menstruis et non menstruis hominis dormientis et non dormientis etdenique plantarum investigatur experimentis ab aliis et a meinet ipso in-stitutis" (4.) Doctor. Er gehört mit dieser Arbeit zu Denjenigen, durch welchedie Kranken-Thermometrie, welche später eine ungeahnte Bedeutung erlangte, ein-geleitet wurde. In den letzten 1V 2 Jahren seines Lebens war er Assistent dergeburtshilflichen Klinik in Halle und von seinen daselbst gemachten Beobachtungenwurde eine Arbeit „ Ueber die Krankheiten des Eies und der Rlacenta" erst nachseinem am 11. Februar 1846 an Lungentuberculose erfolgten Tode durch HeinrichMeckel (Verhandlungen der Gesellschaft für Geburtshilfe in Berlin, 1847) vei'-öffentlicht.
Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 24, 1816, pag. 1037. — Verhandlungen derGesellschaft für Geburtshilfe in Berlin, Jahrg. 2, 1847, pag. 4. G.
Giese, Johann Rudolf G., geboren 1748 in Rheine bei Münster,war Arzt in Münster und schrieb: „Untersuchung, warum eingeimpfte Pockeneine gelindere Krankheit verursachen, wie durch die natürliche Ansteckungerregten" (Münster u. Osnabrück 1790). G. starb am 31. März 1819.
Biogr. med. IV, pag. 417. Pgl-
Giesler (Gieseler ), Lorenz G. , geboren in Braunschweig zu Anfangdes 17. Jahrhunderts, gestorben daselbst 1685, war Mitglied der Akademie der