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GELEE. — GELY.
eifrigsten Anhängern er zählte. Er sehrieb ausser einer französischen Uebersetzungder Werke seines Meisters: „Quelques opuscules recueillis des legons deDulaurens en les annees 1587 et 1588" (Paris 1613, Fol.) ein in vielenAuflagen erschienenes Compendium der französischen Anatomie: „I!anatomiefrangaise en forme d'abrege" (Rouen 1635; Paris 1656; 1664; 1683; 1742).
Biogr. med IV, pag. 376. Pgl.
Geller, Karl Gottfried G., zu Wittenburg in Mecklenburg, war inDanzig als Sohn des Stadtchirurgen und Lazareth-Inspectors Joh. Nicol. G.geboren, wurde 1737 in Rostock Doctor und schrieb Folgendes: „Nachricht vonder Pretzir'sehen Gesund-QueVe" (Mecklenb. Nachrichten 1750) — „Pinaeanimanes sive dilucidationes uberiores circa signa virginitatis atque perspicuahymenis illibati testimonia" (Rostock 1763) — „Scrutinium physico-medicumde tussi epidemica infantum convulsiva anno 1757 in ducatu Megalopolitanofurente, raris plane et singularibus observata symptomatibus" (Ebenda 1763).Er starb Ende Januar 1767.
Blanck, pag. 71. G.
Gellerstedt , Pehr Erik G., zu Lund, war am 31. August 1815 zuHernösand geboren, studirte von 1832 an inUpsala, war anfänglich Arzt in derArmee und Flotte, wurde 1841 in Upsala Doctor, war Arzt des Serafimer-Laza-reths und des allgemeinen Garnisonhospitals in Stockholm, wurde 1844 mit derakademischen Disputation: „Bidrag til den tuberk. Lungsotens Nosografi ochPatologi" (Stockholm) Docent in Upsala, 1845 Lehrer der gerichtlichen Medicinam Karolinischen Institut zu Stockholm und 1848 Professor der praktischen Medicinan der Universität Lund. Unter seinen Arbeiten befinden sich in der HygieaBerichte über die medicinische Abtheilung des Garnisonhospitals fiir 1842, 43,und Aufsätze über die neuere Wiener Schule, über den Brandstiftungstrieb, überden klinischen Unterricht in Lund, ausserdem das akademische Programm: „Nägraord om maskxjukdum" (Lund 1857). Er starb 1881.
W istran d, pag. 135; Wi Strand, Bruzelius, Edling, I, pag. 261, — Hygiea,Vol. XLIII, 1881, pag. 161 (nicht zugänglich). G.
GeMtaus, Ferdinand G., zu Detmold, war zu Schöttmar im FürstenthumLippe geboren, wurde 1817 in Würzburg Doctor mit der „Inauguralabhandlungüber den Nutzen der Milz" , war später fürstlich Lippe'scher Hofrath, Leibarztund Brunnenarzt zu Meinberg, über dessen Quellen er (von 1820 an) mehrereAbhandlungen schrieb. Er übersetzte aus dem Französischen: „Instruction desGesundheitsconseil zu Paris über die Anfertigung öffentlicher Abtritte und überdie Gesunderhaltung der Abtritte und deren Gruben" (Lemgo 1826, m. 5 Tatf.).Er starb auf einer Reise nach Italien zu Turin im August 1827.
Callisen, vii, pag. 122; xxviii, pag. 104. G.
Gellliorii, Arthur von G., geboren am 6. März 1835 in Neusalz a. 0.,studirte in Berlin und Halle, war unter D amerow Arzt an der Irrenanstalt Niet-leben bei Halle, wurde 1875 Director der Irrenanstalt Ueckermünde in Pommern.Ein namhafter Psychiater, vortrefflicher Mensch und College, schrieb er eine Reihevon Aufsätzen psychiatrischen (meist therapeutischen) Inhalts in Lähr's Allg.Ztschr. f. Psychiatr. (Bd. XXV, XXX, XXXVI): „Leber Morphium-Injectionenbei Chloroformirten" — „Heber Anwendung von Apomorphin bei Geistes-kranken" — „ lieber Ernährung Geisteskranker nach physiologischen Grund-sätzen." Er starb am 6. November 1882 an Gumma cerebri, nachdem er 1876das Unglück gehabt hatte, sich bei der Section eines syphilitischen Paralytikerszu inficiren.
Allg. Zeitschr. f. Psychiatrie, Bd. XXXIX, 1883, pag. 693. Küssner.
Gely, Jules-Aristide G., zu Nantes, war 1806 geboren, wurde 1831zu Paris Doctor und verfasste folgende Arbeiten, von denen besonders die zweite