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2 (1885) Chavet - Gwinne
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GEBER. GEBLER.

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Unklaren bleibt, da er dieselben in seinen Schriften von den von ihm aufge-genommenen Leistungen früherer arabischer Alchemisten nicht trennt.

Wüstenfeld, Geschichte der arabischen Aerzte etc. Gött. 1840, pag. 12.Kopp, Geschichte der Chemie. Braunschweig 1843, Bd. I, pag. 5156. Leclerc,Histoire de la medecine arabe. Paris 1876, T. I, pag. 6977. ^ Hirsch

* Geber. Eduard G. , iti Könnend (Ungarn) am 19. November 1841geboren, war in Wien Schüler Hebra's , Sigmund's, Zeissl's und wurde 1866promovirt. Er wirkte dann an den entsprechenden Kliniken im Wiener allgemeinenKrankenliause, habilitirte sich für Dermatologie und Syphilis 1873, erhielt einStipendium zu einer Reise nach dem Orient und wurde 1874 ausserordentlicher,1879 ordentlicher Professor dieser Fächer zu Klausenburg. Im Archiv für Derma-tologie und Syphilis publicirte er, ausser seinen Keiseerfahruugen, casuistische Mit-theilungen (später auch im Archiv für klin. Med., in der Wiener Med. Presse, inder Vierteljahrschr. f. Dermat. und Syph. etc.) aus dem Gebiete der Hautkrankheiten.

W ernich.

Gebhard, Jacob Ludwig G. , geboren zu Marienborn am 22. August1752, studirte die Wundarzneikunde in Herrnhut, Zürich und Dresden, wurdeDr. med. et cliir. zu Jena 1781 und prakticirte dann in Ebersdorf im Voigtlande,wo er am 17. December 1793 starb. Er schrieb: Heber einen Fall von Osteo-steatom des Kiefers mit Ausgang in Heilung"Allgemeine Gesundheitsregeln,eine Wochenschrift auf das Jahr 1790" undVom Gebrauche der spanischenFliegen" (Leipzig 1793).

Biogr. med. IV, pag. 370. Dict. hist. II, pag. 513. Pgl.

Gebhard ( Gebhardt ), Franz G., Professor der Anatomie und Geburts-hilfe in Freiburg i. Br., lebte gegen Ende des 18. Jahrhunderts und ist erwähnens-werth wegen seiner Schrift über syphilitische Hyperostose, enthalten in denAd-versaria medica" (Basel 1777, c. tab.), in denen auch noch über mehrere anderecasuistische Beobachtungen, so über das Vorhandensein nur einer Niere bei einemeinjährigen Mädchen, berichtet wird.

Dict. hist. II, pag. 513. Rgl.

* Gebhardt, Ludwig G., in Budapest, Sohn des Pester Professors derinneren Klinik, Franz G., geboren in Pest am 28. Juli 1836, wurde 1860 Doctorder Medicin und Assistent an der inneren Klinik, 1861 Doctor der Chirurgie,besuchte 1862 ausser anderen hervorragenden Universitäten die Wiener, Pariser,Londoner, wurde 1863 Docent der Brustkrankheiten an der Pester Universität,1864 Primararzt des Rochus-Spitals und stellvertretender Professor der innerenKlinik, 1867 der theoretischen Medicin, 1868 Prof. e. o. der Diagnostik undTherapie, 1874 Director des Rochus-Spitals. Von seinen ungarisch geschriebenenWerken erwähnen wir:TJeber Endo- und Pericarditis"Bemerkungenüber Aetiologie und Therapie des Wechselfiebers"L eber Diagnostik undTherapie des Pneumothorax"Grundzüge der Biologie des Menschen"Beschreibung der Budapester Krankenhäuser und Heilanstalten".

G. Scheuthauer.

Gebler, Friedrich August von G., Entomolog, wurde geboren inZeulenroda (Fürstenthum Reuss) am 4./15. December 1782, bezog 1799 dieUniversität Jena, wurde 1802 zum Dr. promovirt (Diss. de asthenia indirecta")und liess sich Anfangs in Zeulenroda, später in Greiz als praktischer Arzt nieder.Einem Aufrufe der russischen Regierung folgend, meldete er sich im Herbste 1808bei der russischen Gesandtschaft in Dresden, reiste 1809 nach Petersburg, wurdeals Arzt in den Bergwerken von Kolywan Wosskressensk (im Altai, GouvernementTomsk) angestellt und trat seinen Dienst 1809 in Barnaul an, welcher Ort vonnun ab mit geringen Unterbrechungen ihm zum Aufenthalte dienen sollte. ImJuli 1820 wurde G. znm Chef des Medicinalwesens der Bergwerke von KolywanBiogr. Lexikon. ii. 33