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DEE. — DEJEAN.
zugethan; er verfasste noch in Moskau ein Werk: „Fasciculus chimicus, abstrusaeHermeticae scientiae ingressum, progressum, coroniden explicans" (Paris 1631,von El. Ashmole inV Englische übersetzt).
Richter, G. d. M., Bd. II, 30. — Fechiier, Chronik der evang. Gemeinde inMoskau. 1876, Bd. I, pag. 195, 202, 205, 208, 259, 266. L st i e da.
van Deen (ursprünglich Izaak Abeahamszoon) , 1804 in Burgsteinfurtgeboren, studirte in Kopenhagen und promovirte im Jahre 1834 in Leyden („Dedifferentia et nexu inter nervös vitae animalis et vitae organicae v. D. übtedie Praxis in Zwolle aus, bis er 1851 als extraord. Professor physiologiae (Antritts-rede: „Over den omvang der physiologische wetenschap en Over de waar-neming als het ee , ige middel om haar te heoefenen") nach Groningen gerufenward, wo er, von 1857 als ord. Professor, bis zu seinem Tode im Jahre 1869mit dem grössten Eifer wirksam war. v. D. war physiologischen Studien sehrergeben und beschäftigte sich besonders mit Nerveupbysiologie. Von 1845—50war er Hauptredacteur des „Nieuw Arckief voor hinnen- en huitenlendsche ge-neeslcunde in hären geheelen omvang". 1846 constituirte er mit donders undMoleschott die „ Boll. Beiträge zu den anatomischen und physiologischenWissenschaften". Ausserdem veröffentlichte er im „Tijdschrift voor natuurlijkegeschiedenis en physiologie": „Over de zydelingsche takken van den Nervusvagus by Proteus anguineus" (1834) — „Eenige aanteekeningen over de zenuwen,byzonder over de zenuuovlechten" (1838) — „Over de voorste en achterste strengenvan het ruggemerg" (1838) — „Over de gevoelszenuwen en liet verband tusschende gevoels- en bewegingszenuwen" (1839) — eine „Anatomische Beschreibungeines monströsen sechsfiissigenWasserfrösches, JRana esculenta ' (Leyden 1838) —„Nieuwe bydragen tot de physiologie der Zenuwen" (1838) — „Nadere ont-delckingen over de eigenschappen van het ruggemerg, byzonder over den daaringevonden zenuw-omloop" (1839) und „Traites et decouvertes sur la physiologiede la moelle epiniere " (Leyden 1841). Als akademischer Lehrer war v. D. sehrbeliebt und hat sich um den Unterricht der Physiologie in Groningen durch dieStiftung eines neuen, mit einer ausgezeichneten Instrumentensammlung ausgestatteten,physiologischen Laboratoriums sehr verdient gemacht. C. E. Daniels.
Deerilig. KarlD., aus dem Sächsischen gebürtig, studirte und promovirtein Leyden und siedelte sich, nachdem er mit einer Gesandtschaft nach Englandgelangt war, zunächst in London, dann in Nottingham an. Seine bleibendenVerdienste beruhen mehr auf botanischem als auf medicinischem Gebiet. Auf letzteremhatte er sogar mit seiner Neuerung einer antiphlogistischen Pockenbehandlungentschieden Unglück. I). starb 1750, nachdem er einige Entdeckungen auf demGebiete der Kryptogameulehre gemacht hatte, mit Hinterlassung botanischer undtopographischer Schriften und eines Briefes über die Pocken an Sir Park ins.
Dehne, Johann Christian Konrad D., geboren zu Celle, Physicuszu Schöningen (Herzogthum Braunschweig) und 1791 gestorben, ist der Verfasserder Schriften: „Ueber Tinctura acris antimonii" (Helmstädt 1779, 1784)und „Ueber den Maiwurm und seine Anwendung gegen Hundswuth" (Leipzig1788, 2 Bde.).
Deidier, A n t o i n e D., französischer Arzt aus Montpellier, promovirtedaselbst 1691, wurde Professor der Chemie und wirkte als solcher 30 Jahre langin Montpellier. Er übersiedelte darauf nach Marseille und übte hier ärztliche
Biog. med. III.
B e d.
Biographie universelle
W. Stricker.
Praxis bis zu seinem Tode 1746.
II n g e r.
Dejean. Ferdinand 1>., 1728 — 1797, war längere Zeit in indischenColonien als Arzt thätig gewesen, als er sich gegen 1790 in Wien niederliess, und