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BRADY. — BRAJIBILLA.
Medicinisch bemerkenswerth ist er durch seinen Essay: „A let.ter to Dr. Sydenham"(1879) der mit den Epistolae responsoriae des Letzteren mehrfach publicirt ist.
Biogr. med. II. R e d.
Braid, James B., zu Manchester, 1795 in Fifeshire, Schottland geboren,war anfänglich Arzt bei den Bergwerken von Leads-Hill in Lanarkshire, beschäf-tigte sich viel mit Chirurgie und schrieb auch über chirurgische Orthopädie, Be-handlung der Klumpfüsse, des Schielens, u. s. w. (Edinb. Med. and Surg. Journ.Vol. 56j. Später Hess er sich in Manchester nieder und wurde daselbst 1841durch Zufall auf die Entdeckung des unter dem Namen „Hypnotismus" bekanntennervösen Schlafes geführt, hervorgerufen c|urch die Betrachtung eines glänzendenGegenstandes. Von Durand de Gros , der sich mit einer Entdeckung besondersbeschäftigt hat, wurde der Zustand auch als „Braidisme" bezeichnet. B. selbstveröffentlichte darüber: „Neurypnology; or, the rationale of nervous sleep,considered in relation with animal magnetism, etc." (London 1843) — „Magic,witckcraft, animal magnetism, hypnotism and electro-biology". (London, 3. edit.1852) — „Observations on trance: or human hybernation" (London 1850) —„Electro-biological phenomena physiologically and psychologically considered 11(Monthly Journal 1851) — „Hypnotic therapeutics, illustrated by cases"(Ibid. 1853) — „ The physiology of fascination and the critics criticised"(1855) — „Observations on the nature and treatment of certain forms ofparalysis" (Association Med. Journ. 1855). Er starb am 25. März 1860.
W. Preyer, Der Hypnotismus. Berlin 1881, pag. 1. — Beaugrand beiDeeliambre, X, pag. 492. g
*Braidwood. Peter Murrey B., wurde zu Edinburg 1863 mit einerpreisgekrönten These Dr. med. und F. R. C. S. daselbst 1880. B. hat seineStudienreisen auf Prag, Wien und Berlin ausgedehnt und war in verschiedenenStellungen in Liverpool und Edinburg thätig, bevor er sich in seinem jetzigenWirkungskreise — Delamere terr. Birkenhead — niederliess. Seine hauptsächlichstenArbeiten sind: „On pyaemia" (1868, mit dem A. CIooper -Preise gekrönt) —„On the physiological action of Dajahsch" (Edinb. med. Journ. 1864) — „Ondevelopment of striped muscular fibre in the vertebrata" (B. F. med. chir.Rev. 1866) und neuerdings (im Brit. med. Journ. 1875, 1876, 1877, 1878 und1881) „First, second and third report on the life history of contagion". EineZeitlang war B. Mitherausgeber der Liverpool and Manchester med. and Surg. reports.
Red.
*Brailey, William Arthur B., M. B. 1871, Med. Dr. zu Canterbury1874, widmete sich der Augenheilkunde und ist in entsprechenden Stellungen amGuy's Hospital und Eveliua-Hospital zu London thätig. Seine Arbeiten finden sichvornehmlich in den Roy. Lond. ophth. hosp. Reports 1877—1882, so „On
pathology of increased tension" — „A theory of glaucoma" — „On choroidaeneu; formation". Red.
* Braithwaithe. Unter den zahlreichen Trägern dieses Namens englischerNationalität. ist zu nennen * James B., der 1861 zu London Med. Dr. wurdeund sich vornehmlich der Geburtshilfe zuwandte. Ausser auf dieses Fach bezüglichenPublicationen im Brit. med. Journ. 1869, 1872, 1875, schrieb B. noch „Aninquiry into the causes of the high deathrate in Leeds" (seinem jetzigen Wohn-ort) und gab „Braithuoaite's Retrospect of rnedecine" mit heraus. Red.
Brambilla, Giovanni Alessandro B., in S. Zenone bei Pavia am25. April 1728 geboren, studirte Mediein an der Universität Pavia und wurdeMilitärchirurg in der österreichischen Armee, als welcher er den Kaiser Joseph II.bei seiner Inspection der österreichischen Garnisons- und civilen Krankenhäuserbegleitete. Die Universität Pavia verdankte seiner Intervention die Errichtung neuerLehrkanzeln und neuer Museen; mit eigenen Mitteln bereicherte er das anatomische,das chirurgische und das naturhistorische Museum und gründete die später berühmt