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1 (1884) Aaskow - Chavasse
Entstehung
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354
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BECK. BECKER.

gesammelt" (Freiburg 1872). Nach dein Kriege trat er in seine jetzige Stellungals Generalarzt ein. Zusammen mit den vorstehend angeführten Schriften hat B.noeh viele (im Ganzen über 100) grössere Arbeiten in Zeitschriften erscheinenlassen, betreffend Amputationen, Resectionen, Schädel- und Rückenmarksver-letzungen, Gaumenoperationen, Gangrän, Hernien, Rupturen der Unterleibsorgaueund andere pathologische Zustände aus den verschiedensten Gebieten der Friedens-und Kriegs-Chirurgie. Gurlt.

Becke, David van der B., westphälischer Herkunft, in Minden (?)1648 geboren, siedelte nach Hamburg über und starb dort bereits 1684. SeineHauptschrift: Experimente* et meditationes circa naturalium verum -prineipia:quibus quae circa fixi et alcalisati salis ante calcinationem in misto praeexi-stentiam ac caitsas volatilisationis obscura aut dubia esse poterant, clare sol-vuntur" (Hamburg 1674, 1684, 1703) lässt ihn als einen Parteigänger deriatrochemischen Richtung erscheinen. Er führt alle Krankheiten auf die Anwesen-heit von Säuren zurück. 1673 gab er dieEpistola ad Joelem Langelott um devolatilisatione salis tartari", 1675 denJacobus Barnerus leviter et amicecastigatus" heraus. Endlich erschienen von ihm:Dissertatio anatomico-practicade procidentia uteri etc. 11 (1683), die sich sowie ein im Todesjahr abgefasstesPamphlet gegen Johann Gakmer richtete.

Biogr. med. 11. R c d.

Beckedorf, Georg Philipp Ludolf B. , zu Hannover am 14. April1778 geboren und mit der Dissertation:De statu medicinae hodiernae" zuGöttingen 1799 promovirt, trat, ohne auf mediciniseliem Gebiet sich weiter aus-zuzeichnen (mittelst des Umweges als Erzieher bei dem Erbprinzen von Bernburg),in die Staatscarriere ein und wirkte als Rath im preussischen Cultusministeriumvon 1821 ab. Auch seine weiteren literarischen Leistungen waren niehtmedici-nischen Inhaltes.

Callisen, IT. Red.

Becker, Johann Philipp B., Vater des Eberh. Phil. B., geborenden 7. Februar 1711 in Borken, einer in Hessen in der Nähe von Homburggelegenen Stadt, Sohn eines Apothekers, erlernte das Fach seines Vaters undarbeitete als Gehilfe in Berlin, Leipzig, Bückeburg und Kiel. 1735 übernahm B.eine Apotheke in Magdeburg, verband damit ein ausgedehntes Droguengeschäftim Grossen und legte einen botanischen Garten an. Er starb 1799, nachdem erfolgende Schriften veröffentlicht hatte:Entdecktes Salpetersauer in den ani-malischen Ausleerungen, nebst Abhandlung über den Salpeter" (Dessau 1783, 8.)Supplement zu der Abhandlung über den Salpeter 1 ' (Dessau 1784, 8.)Abhandlung über den rothen Arsenik" (Dessau 1784, 8.)Das Leben unddie Gesundheit der Greaturen und deren En-haltung durch die Fflanze" (Magde-burg 1785, 8.)Chemische Untersuchung der Pflanzen und deren Salze,nebst anderen dahin gehörigen Materien" (Leipzig 17.86, 8.)-ChemischeAnekdoten, oder Versuche über einige zweifelhafte und noch keine authentikeGültigkeit erlangte Säze" (Leipzig 1788, 8.).

Elwert, pag. 26 flgd. Max Salomon.

Becker, Eberhard Philipp B., wurde in Magdeburg am 31. October1742 geboren, war in der Apotheke seines Vaters von 17561760 Lehrling,arbeitete dann fünf Jahre lang als Gehilfe in Osnabrück, Mannheim und Kasselund stand in den drei folgenden Jahren einer Apotheke in Magdeburg vor.1768 machte er eine Reise nach Amsterdam, von wo aus er nach abgelegtemExamen sich als Arzt nach Batavia begab. In vier Jahren verdiente er sich dortein kleines Vermögen, kehrte nach Europa zurück, studirte ein Jahr in FrankfurtMedicin, promovirte 1773, ging nach Amsterdam, um wiederum nach Batavia zurück-zukehren, liess sich aber, abgeschreckt von. seinem Plane durch das officielle, ihm