ASTOLFONI. —
ATHEXAECS.
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„Esposizione di tre operazioni sopra le catercitte fatte per estrazione etc."(1769) — „Saggio di osservazioni sopra le operazioni della cateratte fatte perestrazione etc." (1773). In zwei aufbewahrten Brieten spricht sich der berühmteChirurg A xt. S carpa als verehrnngsvoller Schüler gegenüber seinem Meister aus.
Levi, pag. 9. G.
Astruc. Jean A.. ist am 19. März 1684 zu Sauve in Lauguedocge bore n, am 25. Januar 1703 in Montpellier promovirt; von 1706 bis 1710 warer daselbst supplirender Professor, von 1711 bis 1715 Lehrer der Anatomie inToulouse, von 1716 zu Montpellier. 1728 ging er nach Paris, um sein Werküber die venerischen Krankheiten zu beenden, folgte aber schon 1729 einem Rufedes Königs von Polen, welcher ihn zum ersten Leibarzt ernannte. A. blieb hiernur kurze Zeit, denn 1730 war er bereits wieder in Paris und Leibarzt desKönigs von Frankreich. 1731 wurde er an G eoffroy's Stelle daselbst zum Pro-fessor gewählt. A. starb nach einem sehr thätigen Leben als vielbeschäftigterArzt und emsiger Gelehrter in Paris am 5. Mai 1766. Von seinen zahlreichenWerken ist das unten namhaft gemachte offenbar das beste und heute noch fürjeden medicinischen Geschichtsforscher geradezu unentbehrlich. Es existireu 21 ver-schiedene Ausgaben und Uebersetzungen dieses heute noch umfänglichsten Werkesüber die venerischen Krankheiten. Der erste Band enthält die Pathologie undTherapie dieser Uebel im vollständigen Umfange des damaligen Wissens: — nurbegeht hier A. einen sehr häufigen Fehler der Gelehrten : er vertheidigt und glaubtmehr an das hergebrachte, wenn auch unrichtige Alte, und bestreitet oft diewichtigen Neuerungen seiner Zeitgenossen. Der zweite Band, welcher die reich-haltigste Bibliographie, Excerpte und theilweise auch historische Erörterungenenthält, wurde seit H exsler schon vielfach und mitunter hart verurtheilt, weilman in demselben einige Unrichtigkeiten nachweisen konnte. (Vielfache und imLaufe vieler Jahre oftmals wiederholte Vergleiche der A.'sehen Excerpte mit denOriginalen haben mich dahin belehrt, dass man Alles zwischen den Anführungs-zeichen Gegebene — [und dies ist ja doch das weitaus Meiste] — - für genau undrichtig annnehmen kann.) A. war bekanntlich der eifrigste Vertheidiger desamerikanischen Ursprungs der Syphilis. Der Titel des Werkes lautet: ,,De morbisvenereis libri nocem ; in quibus disseritur cum de origine, propagatione et con-tagione horumee affectuum in genere cum de singulorum natura, aetiolog/a ettherapia, cum brevi analysi et epicrisi operum plerorumque, quae de eodemargumento scripta sunt'' (Editio altera. Lutetiae Parisiorum 1740, 4.). Es istdies die werthvollste Ausgabe. Alle Uebersetzungen sind unvollständig.
.1. K. Prokscli.
Atazzi, l'ietro A., Arzt zu Brescia, war im März 1786 zu Rovatogeboren, erhielt seinen ersten Unterricht im Collegio Aliprandi, dann in Bresciaund studirte Chirurgie in Pavia. Er trat in die italienische Armee ein, diente inDeutschland und Spanien und wurde 1813 bei der Capitulation von Almunia zumKriegsgefangenen gemacht. Nach Italien zurückgekehrt, graduirte er in der Medicin.wurde zum chirurgischen Operateur im Militär - Hospital S. Ambrogio in Mailanderwählt, blieb daselbst bis 1844 und ging dann nach Brescia. Im Jahre 1817sandte er dem Professor A ntonio B odei einen Beitrag, welcher in dessen Werk„Questioni di medicina pratico-teorica" erschien und allgemeinen Beifall fand.Ausser einer Denkschrift „Sülle acque di Boregno e sulle malattie curate collernedesime 11 gab er gegen Ende des Jahres 1843 eine sehr geschätzte Arbeit inDruck: „Esperienze e loro risultamenti intorno al morbo miliare." AnderselbenKrankheit, über die er soeben geschrieben, ging A., als sein Put'als ausgezeichneterArzt noch im Zunehmen begriffen war, am 8. März 1844 zu Grunde.
Schivardi, 11, pag. 79. — Wurzbach, I, pag. 82. G.
Athenaeus ( ö ' AttxXs ' j ;) von Attalia, ein griechischer Arzt imersten Jahrhundert nach Christo, der Lehrer des Agathinns und Theodoras, ist