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gedenken, mit der man sich in Pyrmont einrichten kann.Mit Unrecht ist Pyrmont hie und da, unbedingt, ein theuresBad genannt worden ''). Das Treiben ist hier allerdingsgroßartig man kann hier üppig leben, kostbar wohnen,auf Luxus und auf Speisen und Getränke unnöthig vielverwenden, an allen Vergnügungen Theil nehmen, sein Geldim Spiele verlieren und sonst verschwenden; eben so leichtund eben so anstandig, und mit mehr Genugthuung, hieraber auch so billig zubringen, als an irgend einem andernBadeorte "). Endlich verdient auch die Größe und Be-schaffenheit der Curgefellschaft und der gesellige Verkehrin derselben eine besondere Erwägung. Pyrmont hatte sichstets und hat sich fortwährend, alljährlich, einer angesehenenFrequenz zu erfreuen"). Die Gesellschaft ist mehrentheilsaus allen Standen gemischt. Ueber die während der Cur-zeit eintreffenden Fremden, zumal Curgäste, giebt die soge-nannte Brunnen- und Bade-Liste Auskunft, die deren
gegen Pyrmonts Quellen geschrieben von V. C. A. Tittmann,kön. sächs. Hof- u. Justizrathe zc. Mit einem Plane vonPyrmont. Meißen, 1825. 12. S. 43. Dieser kleine nützlicheWegweiser enthält eigene Capitel über Badeleben, Vergnügen,Ausgaben zc. in Pyrmont.
") Allgemeine Brunnenschrist ?c. von K. A. Zwierlein. Weißen-fels u. Leipz. 1793, 8. S. 216. Telegraph für Deutschland.Hamburg, 8. 1838. Nr. 195. S, 15M.
12) Lewald a. a, O.
") Tittmann a. a. O. S. 43 u. 121 u. f. Telegraph für Deutsch-land. Hamburg, 1839. Nr. 2 u. 25.
") Gegen Ende des Julius ist die Frequenz in Pyrmont gewöhn-lich am größten, weshalb auch der letzte Sonntag dieses Mo-nats, der Glanzpunct der Saison, hier der goldene Sonn-tag genannt wird.