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Ufern eingeschlossener kleiner Fluß durchschlängelt, und dasmit mancherlei Naturmerkwürdigkeiten und Denkmalern desAlterthums ausgestattet ist, gewährt schon an sich ein mehr-faches Interesse. Die Kunst hat die natürlichen Borzügedes Thales, durch treffliche Anlagen, Straßen und Wege,die den Besuch der interessanteren Puncte und den geselligenVerkehr erleichtern, noch wesentlich erhöhet.
Ein Hauptvorzug Pyrmonts besteht aber in den An-nehmlichkeiten, die der Curort selbst mit sich führt. Esgehört dazu die Lage der Logirhaufer, die einander allemehr oder weniger benachbart, oder doch durch gute Straßenund Trottoirs mit einander verbunden, den Curanstaltenalle, in einer Entfernung von hundert bis sechshundertSchritten, nahe liegen. Dieß erleichtert den Verkehr derGesellschaft untereinander und mit den Einwohnern und diebequeme Benutzung der Heilanstalten. Die Wohnungensind in so hinreichender Menge vorhanden, daß sie meistenseine beliebige Auswahl gestatten, und der Curgast, je nachdem Erfodernifse, eine lebhafte, oder eine ruhigere und land-liche, eine sonnige, oder gegen die Sonne geschützte Lage,und im Erdgeschoß, oder über diesem gelegene Zimmer er-halten kann. Die Logis sind mehrentheils bequem, theilsstattlich eingerichtet. Den Einwohnern Pyrmonts, wiedem dienenden Personale, größtentheils, kann man nach-rühmen, daß sie für die Bequemlichkeit und das Wohlbe-hagen der Fremden mit einer Freundlichkeit, Aufmerksamkeitund Uneigennützigkeit Sorge tragen, wie solche nicht überallanzutreffen sein dürfte >°). Auch der Billigkeit ist zu
'") Pyrmont. Ein Taschenbuch für Curgäste, Aus Dankbarkeit
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