Druckschrift 
Pyrmont und seine Umgebungen : mit besonderer Hinsicht auf seine Mineralquellen ; historisch, geographisch, physikalisch und medicinisch dargestellt ; Mit einer topographisch-geognostischen Karte
Entstehung
Seite
283
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

283

nur 0,0200, nach Struve 0,0486 Gr., der Brodelbrunnen,Augenbrunnen, Neubrunnen und kochsalzhaltige Trinkbrun-nen, nach jenen, nur Spuren in 16 Unzen.

Von Brom fand Krüger in unseren Kochsalzsauer-lingen Spuren auf, ohne indeß bis jetzt seine Verbindungenin denselben ermittelt zu haben.

Derjenige organische Bestandtheil, den Westrumb alsHarzstoss, Brandes und Krüger als Harz oder harzigeMaterie auMhren, den Andere harzigen Extraktiv-stoff nennen, und der fast in allen unseren Mineralquellenangetroffen wird, ist in der Mehrzahl unserer Eisensäuerlingekaum bis zu 0,12, im Neubrunnen von Brandes undKrüger, zu 0,22 Gr. angegeben. Westrumb unterscheidetdavon den (schleimigen) Extraktivstoff, dessen er, imNeubrunnen, in Verbindung mit Harz, 0,54, und, im koch-salzhaltigen Trinkbrunnen, neben 0,2 Harzstoff, für sich,0,72 Gr. in 16 Unzen aufführt.

Cap. XXX

Nähere chemische und physikalische Betrachtungenunserer Mineralquellen.

§. 157.

Worin beruhen aber die mehrfachen Verschiedenheitenin den Resultaten der chemischen Analyse? die Angabenverschiedenartiger Verhältnisse in den qualitativen und quan-titativen Bestandtheilen in einem und demselben Wasser?die Abweichungen in den Mengen der einzelnen, wie dersämmtlichen Bestandtheile? und wie kommen, in demselben.