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Pyrmont und seine Umgebungen : mit besonderer Hinsicht auf seine Mineralquellen ; historisch, geographisch, physikalisch und medicinisch dargestellt ; Mit einer topographisch-geognostischen Karte
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bald einzusaugen, beizumessm. Selbst wenn bei raschen«Austhauen des Schnees und Eises, oder bei starkem Gewitter-regen, oder anhaltendem Regenwetter, die Emmer die ihrzufließenden Wasser nicht so schnell fortschaffen kann, überihre Ufer tritt und einen Theil der niedriger liegenden Wiesenüberschwemmt, sind diese, nach Abflusse des Wassers, baldwieder trocken.

Der Boden ist daher fruchtbar und prangt überall, imThale, wie auf den Bergen und an ihren Abhängen, mitüppiger Vegetation, hier mit reichen Saatfeldern, frischenWiesen und Weiden, und dort mit Gärten, Hainen undWäldern. Das obere Fürstentum ist indeß, wegen seinerHöhe, Lage und der Beschaffenheit seines Bodens, dessenMergel weniger kalkreich ist, ungleich kalter, rauher unddürrer, und bleibt früher und länger mit Schnee bedeckt,und ist weniger fruchtbar. Waldungen und Sümpfe hates nur wenige, und außer einzelnen Quellen, gar keine flie-ßende Wasser.

Cap. XII.

Chorographifche Beschaffenheit des FürstenthumsPyrmont.

tz. 51.

Das Niveau von der Grundfläche des PyrmonterThales, oder von dem Spiegel der Emmer bei der Saline,betragt, nach den wahrscheinlichsten Angaben ") etwa

5?) Uebersicht der orogr. u, geogn. Verhältnisse vom nordwestl.Deutschland, von Friedr. Hoffmann (st. d. K. Febr. I83K)Leipzig, 18Z». 8. S. 190- Aus dieser Schrift sind auch die