Thalliumsalze.
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lisirendes, ziemlich leicht lösliches zweibasisch sauresThallophosphat, 2T1 2 HP0 4 -)- H 2 0, welches auf Zusatzvon Fhosphorsäure in das einbasisch saure Phosphat,T1H 2 P0 4 , übergeht. Letzteres krystallisirt wasserfrei in perl-glänzenden, monoklinen, in Wasser sehr löslichen Blättern oderPrismen. Auf Zusatz von Ammoniak zu den Lösungen dersauren Salze fällt ein seidenglänzender Niederschlag des neu-tralen Thallophosphates, T1 3 P0 4 , der sich erst im200fachen Gewichte kalten und im 150 fachen siedendenWassers löst.
Mit Kieselsäureanhydrid lässt sich das Thalliumoxydul zugelben, wasserbeständigen Thalliumgläsern zusammen-schmelzen, welche ein noch bedeutenderes Lichtbrechungs-und Zerstreuungsvermögen als Flintglas (§. 573) besitzen.
Thallidsalze.
871. Die dreiwerthig gesättigten Thalliumsalze lassensich durch Auflösen von Thallidoxyd in wässerigen Säurendarstellen, werden aber schon durch Wasser unter Abschei-dung von Thallidhydrat, in der Hitze unter Freiwerden vonSäure und Sauerstoff und Reduction zu Thallosalz zersetzt.
Thallidnitrat, T1(N0 3 ) 3 -f~ 8II 2 0, bildet farblose durch-sichtige Krystalle, welche schon bei 100° zerfallen.
Thallidsulfat, T1 2 (S0 4 ) 3 -|- 7II 2 0, krystallisirt in dün-nen Blättchen, welche bei 200° nur 6 Mol. Wasser verlieren.Auf Zusatz von Alkalisulfaten zu seiner Lösung in wässerigerSchwefelsäure scheiden sich schwer lösliche krystallinischeDoppelsalze, z. B. Na 2 Tl 2 (S0 4 ) 4 , ab.
Thallidphosphat, T1P0 4 -f~ 2H a O, ist ein weisser,gallertartiger Niederschlag, welcher auf Zusatz von Phosphor-säure zu einer Thallidnitratlösung fällt.
Schwefelverbinchmgen des Thalliums.
872. Thallosulfid oder Thalliumsulfür, Tl ä S, wirdaus Thallohydratlösungen durch Schwefelwasserstoff und ausden Lösungen von Thallosalzen durch Alkalisulfide als schwar-zer amorpher Niederschlag gefallt, welcher sich in feuchtem
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