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^uliide des Galliums und Indiums.
moniumsulfiden unter Schwefelwasserstoifentwickelung Nieder-schläge von Aluminiumhydrat, z. B.
A1 2 (S0 4 ) 3 + 3(NH 4 ) 2 S -f 6H ä O = 3(NH 4 ) 2 S0 4 + Al a (OH) 0+ 3 H a S.
Schwefeigallium scheint sich ähnlich wie Schwefel-aluminium zu verhalten, dagegen geben neutrale verdünnteIndiumsalzlösungen beim Einleiten von Schwefelwasserstoffeinen in stärkeren Säuren löslichen gelben Niederschlag vonSchwefelindium , In 2 S 3 , während Schwefelammoniumweisses Indiumthiohydrat fällt. Dasselbe Sulfid bildet sichunter Feuererscheinung als braune, unschmelzbare Masse, wennman Indium im Schwefeldampfe erhitzt. Gegenüber den starkbasischen Sulfiden verhält es sich wie eine schwache Säureund verbindet Kch mit ihnen zu Körpern, welche in ihrer Zu-sammensetzung den Aluminaten entsprechen. So entstehenz. B. beim Zusammenschmelzen von 1 Thl. Indiumoxyd mit6 Thln. Pottasche und 6 Thln. Schwefel in Wasser unlösliche,hyazinthrothe quadratische Blättchen von Kalium-Indium-sulfid, K 2 ln 2 S 4 = In 2 S 2 (SK) 2 , die beim Digeriren in einerSilbernitratlösung in schwarze Krystalle von Silberindium-sulfid, Ag 2 In 2 S 4 , übergehen.