Aluminiumsulfid.
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Nadeln und zersetzt sich bei schwachem Erwärmen unter Rück-lassung basischen Salzes.
Kohlensaures Indium fällt als weisser, in Amnion-carbonat löslicher Niederschlag, wenn Indiumsalzlösungen mitkohlensauren Alkalien versetzt werden.
Schwefelsaures Indium, In 2 (S0 4 ) 3 , bleibt bei vorsich-tigem Verdampfen einer etwas freie Säure enthaltenden Lö-sung als weisse unkrystallinische Masse zurück, welche sichsehr leicht in Wasser löst. Mit den Sulfaten der Alkalimetallebildet es in warzenförmigen Aggregaten krystallisirende Dop-pelsalze, K 2 In 2 (S0 4 ) 4 -f- 8H 2 0 und Na 2 In 2 (S0 4 ) 4 -f 8H 2 0,mit schwefelsaurem Ammon beim Verdunsten bei gewöhnlicherTemperatur den in schönen Octaedern krystallisirenden Am-monium-Indiumalaun, (NH 4 ) 2 In(S0 4 ) 4 -(- 24H 2 0, welchersich schon in der Hälfte seines Gewichtes Wasser löst, undbereits bei 36° im Krystallwasser schmilzt. Bei weiterem Ver-dunsten dieser Lösung krystallisiren mouokline Prismen desachtfach gewässerten Szlzes (N H 4 ) 2 In 2 (S 0 4 ) 4 + 8H 2 0.
Schwefligsaures Indium wird beim Kochen der Lö-sungen von Indiumsalzen mit Natriumsulfit als fein krystalli-nisches basisches Salz gefällt. Dasselbe löst sich leicht inwässerigen Säuren, selbst schwefliger Säure, auf und wird zurTrennung des Indiums von anderen Elementen benutzt.
Phosphorsaures Indium fällt als weisser, in Säurenleicht löslicher Niederschlag bei Zusatz von Natriumphosphatzu Indiumsalzlösungen.
Sulfide.
737. Schwefelaluminium, A1 2 S 8 , bildet sich beimGlühen von Thonerde in Schwefelkohlenstoffdampf,
2 Al 2 0 3 4- 3CS 2 = 2 Al 2 S 3 3 C0 2 ,und beim Erhitzen von Blattaluminium im Schwefeldampfe biszur Rothgluth als hellere glasige oder dunkle zusammengesin-terte Masse. Schon durch Wasser wird es zersetzt,
A1 2 S 3 + 6 H 2 0 = 3H 2 S -f Al 2 (OH) 6 ,und kann deshalb aus wässerigen Aluminiumsalzlösungen nichtdargestellt werden. Letztere geben mit Alkalimetall- und Am-