Kupferwasserstoff.
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man destillirt reines Quecksilberoxyd und schüttelt das inVorlagen condensirte Metall mit verdünnter Salpetersäure undwäscht es mit Wasser vollkommen ab.
633. Das Quecksilber ist ein bei gewöhnlicher Temperaturflüssiges, silberweisses Metall von 13,5959 specif. Gew. bei 0°.Bei — 39,5° erstarrt es zu einer hämmerbaren, silberähnlichenMasse und krystallisirt leicht in regulären Octaedern. Bei360° siedet es und geht in farblosen Dampf von 6,9 Dichteüber. Daraus berechnet sich das Moleculargewicht des dampf-förmigen Metalles zu 199,8, d. h. gleich dem Atomgewicht 200.Die Quecksilberdampfmolecule bestehen demnach wie diejenigendes Zinks und Cadmiums (§. 581) aus einzelnen Atomen.
Bei gewöhnlicher Temperatur an der Luft ganz unver-änderlich, verbindet sich das Quecksilber in der Nähe seinesSiedepunktes allmälig mit dem Atmosphärsauerstofi' zu rothemQuecksilberoxyd. Gegen Säuren verhält es sich ganz wieKupfer und Silber. Seine Salze und Haloide werden durch diemeisten anderen Metalle und alle stark reducirend wirkendenKörper unter Abscheidung von grauen Quecksilbertröpfchenzersetzt, z. B.:
HgS0 4 -f- Cu = CuS0 4 -|- IlgHgCljj -f S0 2 -f 2 H ä O = H 2 S0 4 -f 2 HCl + Hg.
Unreines Quecksilber verliert an der Luft seinen Ober-flächenglanz in Folge der Bildung von Oxyden beigemengterMetalle. Es hinterlässt dann beim Hinwegrollen über weissesPapier eine sichtbare Spur (Quecksilberschweif).
Wie alle seine löslichen Verbindungen ist auch metallischesQuecksilber, namentlich wenn es als Dampf eingeathmet wird,ein starkes Gift.
Verbindung des Kupfers mit dem Wasserstoff.
634. Cuprohydrür, Cu 2 H 2 . Eine concentrirte wässerigeLösung von schwefelsaurem Kupfer scheidet, wenn sie mitunterphosphoriger Säure im Ueberschusse versetzt und auf50° bis 60° erwärmt wird, einen gelben, bald braun werdendenNiederschlag von KupferwasserstofF oder Cuprohydrür ab, wel-