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1 (1877) Anorganische Chemie
Entstehung
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663
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Zink.

G63

trächtliche Mengen von Cadmium. Durch öfters wiederholteDestillation aus feuerfesten Thongefässen lässt es sich reinigen,

Fig. 188.

wenn man die zuerst übergehenden Antheile, welche nament-lich Arsen und Cadmium enthalten, in besonderen Vorlagensammelt, darauf die später übergehenden reineren Zinkdämpfefür sich condensirt und die Destillation vor ihrer Vollendungunterbricht, so dass die schwer flüchtigen Metalle (Blei undEisen) mit etwas Zink gemengt zurückbleiben.

580. Das Zink ist ein blauweisses, stark glänzendes Metallvon blättrig krystallinischem Bruche und 7 bis 7,2 specif. Gew.Bei gewöhnlicher Temperatur ist es ziemlich spröde und brü-chig, erweicht aber oberhalb 100° und wird bei 150° so dehn-bar, dass es sich zu dünnstem Bleche (Zinkfolie) auswalzenlässt. Bei stärkerem Erhitzen wird es auffallender Weise wie-der spröde und zwar in dem Maasse, dass es sich bei 200° imMörser zu feinem Pulver zerreiben lässt. Etwas oberhalb 400°(die Angaben schwanken zwischen 412° und 433°) schmilzt esund kommt bei Rothgluth (1040°) zu wallendem Sieden. DurchSchmelzen grösserer Zinkmassen in geräumigen Tiegeln, ober-flächliches Erstarrenlassen und Ausgiessen des flüssigen Theileslassen sich grosse hexagonale Prismen und Pyramiden des