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1 (1877) Anorganische Chemie
Entstehung
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Die Metalle der Magnesiumgruppe.

576. Zu dieser Gruppe werden die folgenden vier Me-talle gerechnet:

Beryllium, Be = 9,3,

Magnesium, Mg 24,0,

Zink, Zn = 65,0,

Cadmium, Cd = 112.

In ihren Verbindungen functioniren sie ausnahmslos zwei-werthig und bilden mit dem Sauerstoff nur je ein einziges undzwar basisches Oxyd, das stets aus gleich vielen Atomen jedesder beiden Elemente besteht. Alle vier Elemente sind schmelz-bar und mit Ausnahme des Berylliums auch flüchtig, und zwarliegen Schmelzpunkt und Siedepunkt um so niedriger, je höherdas Atomgewicht ist.

Ein bestimmter Zusammenhang zwischen den electroche-mischen Eigenschaften und Atomgewichten, wie er in denmeisten der bisher besprochenen Elementenfamilien sichtbarist, tritt hier kaum hervor. Die Affinität zu den Halogenenund zum Sauerstoff z. B. ist augenscheinlich beim Cadmiumam geringsten, doch sind umgekehrt die basischen Eigen-schaften des letzteren Metalles gegenüber der Kohlensäure undSalpetersäure am grössten. Das neutrale Cadmiumcarbonatkann nämlich bei gewöhnlicher Temperatur aus wässerigerLösung erhalten werden und zersetzt sich in der Hitze nurschwierig, während die drei übrigen Metalle auf analogem"Wege nur basische Salze ähnlich wie das Blei bilden,welche weit leichter in Oxyd und Kohlensäuregas zerfallen.