Erdalkalimetalle.
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haftem Kohlenfeuer so lange bei massiger Weissgluth gehalten,bis alles Zink abgedampft ist.
Das reinste, electrolytisch aus reinem geschmolzenemChlorür dargestellte Calciummetall ist messing- bis hell goldgelbgefärbt und hat das speeif. Gew. 1,55 bis 1,60. Es ist härterals Blei und Zinn, aber weicher als Zink. Es zersetzt dasWasser sehr energisch und noch stürmischer löst es sich inverdünnten Säuren, dagegen wird es nur langsam von concen-trirter Schwefelsäure und gar nicht von rauchender Salpeter-säure angegriffen.
XXXIII. Strontium, Sr = 87,5.
506. Das Strontium, nach dem ersten Fundorte seinesCarbonates, Strontian in Schottland, benannt, ist das wenigstverbreitete von den Metallen der Gruppe, findet sich aberimmer noch ziemlich häufig und reichlich. Durch Electrolyseaus seiner geschmolzenen Chlorverbindung abgeschieden, stelltes ein sehr dehnbares gelbes Metall von 2,50 bis 2,58 speeif.Gew. dar, welches sich dem Calcium ähnlich verhält, aber etwashärter als letzteres ist. Seine Verbindungen wurden zuerstim Jahre 1792 durch Hope und 1793 durch Klaproth vondenen des Bariums unterschieden.
XXXIY. Barium, Ba = 137.
507. Die Bariumverbindungen (von ßciQig, schwer, nachihrem durchgängig hohen specifischen Gewichte) wurden imJahre 1774 durch Scheele entdeckt und näher untersucht.Vorteilhafter als durch Electrolyse des geschmolzenen Chlor-bariums lässt sich das Metall durch Vermittelung seines Amal-games darstellen. Auf electrolytischem Wege gewinnt mauletzteres, wenn man einen dicken Brei von gepulvertem Chlor-barium und schwach salzsäurehaltigem Wasser so zersetzt, dassetwas Quecksilber den negativen Pol bildet. Noch leichterdagegen entsteht Bariumamalgam durch Einwirkung von Na-