Yu.
Zähne.
861
ringen Mengen anderer Basen. Ausserdem wurde dieses Mineral vonA. Erdmann l ) und von D. Forbes 8 ) mit etwas abweichendem Re-sultate analysirt, woraus jedoch zu entnehmen, dass es dasselbe Mineralist. Der Yttrotitanit krystallisirt klinorhombisch und seine zum Theilgrossen Krystalle stehen in der Form denen des Titanit sehr nahe, wieJ. D. Dana 3 ) zeigte, so dass sich auch die Spaltungsflächen damitvergleichen lassen, wie D. Forbes i ) nachwiess. Er ist bräunlichrothbis dunkelbraun, hat gelblichen Strich, ist auf den Spaltungsflächenglasartig, sonst wachsartig glänzend, mehr oder weniger durchschei-nend, hat die Härte = 6,0 bis 7,0 und das specif. Gew. = 3,5 bis3,7. Vor dem Löthrohre verhält er sich im Allgemeinen wie Titanit,schmilzt mit Blasenwerfen nicht schwierig zu einer schwarzen glänzen-den Schlacke, von Borax wird er aufgelöst, das Glas hat Eisenf'arbeund wird in der Reductioiisflamme blutroth; mit Phosphorsalz giebter ein Kieselskelett und in der Reductioiisflamme ein violettes (ilas.Das Pulver wird von Salzsäure vollständig aufgelöst. Bei der Aehn-lichkeit in der Gestalt mit dem Titanit versuchte auch Dana die Zu-sammensetzung auf die des Titanit zurückzuführen und es wäre nichtunwahrscheinlich, dass der Yttrotitanit ein Yttererde-haltiger Titanitist mit etwas Eisenoxydul, wenn der Thouerdegehalt durch beigemeng-ten Feldspath erklärt werden könnte. Die Menge derselben ist nichtbedeutend, 5 bis 8 Procent und es steht damit, im Vergleiche mitTitanit, auch der grössere Gehalt an Basis RO und an Kieselsäure inZusammenhang, während die wesentlichen Bestandtheile, mit Ausnahmeder Yttererde, welche den Kalk zum Theil vertritt, die des Tita-nit sind. K.
I U, heisst in China ein daselbst sehr geschätztes Mineral, wel-ches sich nach Abel-Kemusat 5 ) im Gebirge anstellend und als Ge-rolle in den Flüssen findet; es ist nach ihm das Mineral, welches alsJade nephretique (Saussurit?) bezeichnet wird; von 2,9 bis 3,4 specif.Gewicht, Glas ritzend von Quarz geritzt. Fe.
z.
Zacotlllga, ein Eisenglanzgestein in der Capitanie Porpez inBrasilien.
Zähne, Weinstein derselben, s. den Art. Speichel-steine Bd. VIII, S. 89.
Zähne, Zahngewebe 6 ). So verschieden das Zahngewebein histologischer Beziehung vom Knochengewebe ist, so verwandt ist
!) Kongl. Vet. Akad. Hancll. f. 1844; Berzelius' Jahresber. Bd. XXV, S.328. — 2 ) Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXVI, S. 444; Edinb. n. phil. Journ. N. S.T. I, p. 62. — 3) gm. Amer. Journ. T. XIX, p. 363. — 4 ) New phil. Journ. T. III,p. 59. — 6 ) Berzelius' Jahresber. Bd. V, S. 223.
6 ) Literatur: E. v. Bibra, Chem. Untersuch, über die Knochen und Zähne,1844. — E. Frem;', Compt. rend. T. XXIX, p. 1052; Anual. de chim. et de phys.[3.] T. XLIII, p. 47. — v. Recklingshausen, Arch. f. path. Anat. Bd. XIV,S. 466. — F. Hoppe, ebendas. Bd. V, S. 170 u. Bd. XXIV, 1. u. 2. Heft S. 13.— Schlossberger, vgl. Thierchemie 1856, S. 69.