Wachs. 311
Apfelbaumwachs, aus der Wurzelrinde des Apfelbaums (s.Bd.VI, S. 161).
Aurikel wachs, der wachsartige Ueberzug auf den Blättern undBlüthen der Aurikeln (s. Bd. VI, S. 161).
Balanophor eenwachs ist mehr ein Harz (s. 2. Aufl. Bd. II, 2,S. 619).
Benincasawachs (». Bd. VI, S. 162).Bicahybawachs (s. Bd. VI, S. 162).
Braunkohlenwachs, s. unter Braunkohle (s. 2. Aufl. Bd. 11,2,S. 348).
Carnaubawachs (s. 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 807).Feigenbaum wachs, aus dem Safte verschiedener Ficusarten,nähert sich dem Kautschuk (s. Bd. VI, S. 165).
Fichteuwachs, syn. Ceropinsäure (s. 2. Aufl.Bd. II, 2,S. 908).Graswachs (s. Bd. VI, S. 16 6).
Japan wachs, ist eigentlich kein Wachs, sondern ein Fett (s.Wachs, japanisches, S. 321).
Kohlblätterwachs (s. Bd. VI, S. 166).Korkwachs, syn. Cerin (s. 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 894).Kuhbau mmilch wachs. Der aus der Milch des Kuhbaums,Polo de Vacca, Brosimmn galactodendron, durch Eindampfen erhalteneStoff ist nach Boussingault l ) und Mariana de ßivero ein wachs-artiger Körper, der bei 40° C. weich wird, und bei 60° C. geschmolzenist; er löst sich nicht in kaltem aber vollständig in kochendem Alko-hol, und wird durch Alkalien verseift. Berzelius meint, dass diesesWachs dem Bienen wachs ähnlicher sei als irgend ein anderes Wachs.Wesentlich verschieden hiervon sind die harzartigen Körper und die Kaut-schuksubstanz, welche Ma rchand 2 ) aus der Milch des Kuhbaums erhielt.Lerchensch warn m wachs (s. Bd. VI, S. 166).Myricawachs, von Myrica cerifera L. (s. d. Art. Bd. V, S. 413).Ein anderes Myricawachs wird aus den Beeren des Wachsstrauchs,Myrica cordifolia (Waxberry der Engländer) gewonnen. Dieser Strauchwächst wild in der Capcolonie auf sandigen Dünen entlang der Tafel-bai; er blüht im November und trägt im März und April kleine dunkleBeeren. Um aus diesen das Wachs zu gewinnen, werden sie mitWasser ausgekocht, wo das Wachs sich leicht aussondert. Drei Bushel(109 Liter) reifer Samen geben 9 bis 10 Pfund Wachs (Scherzer 3 ).Ocübawachs (s. d. Art. Bd. V, S. 627).
Palmwachs, durch Abschälen der Rinde von Ceroxylon Andicolagewonnen (s. Palmenwachs Bd. VI, S. 88 und Ceroxylin 2. Aufl.Bd. II, 2, S. 913)
Palm wachs wird auch aus anderen Palmarten, so aus den Blät-tern von Chamaerops liumilis L. *) gewonnen; es enthält einen in Al-kohol löslichen und einen darin unlöslichen Bestandtheil.Pollen wachs (s. Bd. VI, S. 167).
Rhuswachs. Wachs aus den Beeren von Rhns succedanea habenJackson und Rogers dargestellt.
Das Stopfwachs der Bienen, Propolis, ist ein mehr harzartigerKörper (s. Bd. VIII, S. 337).
!) Annal. de chim. et de phys. [2.] T. XXIII, p. 219. — 2 ) Journ. f. prakt.
I
Chem. Bd. XXI, S. 43.S. 310. — 4 ) Annal. d,
— 3) R e i S e der Novara; Bnchn. N. Repert. 1860, Bd. IX,Chem. u. Pharm. Bd. LX, S. 270.
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