Voltzit. — Volumen.
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glänz, auf den Absonderungsflächen Perlmutter- bis Demantglanz, istdurchscheinend bis undurchsichtig, hat die Härte = 3,5 bis 4,5 unddas specif. Gewicht = 3,5 bis 3,8. Vor dem Löthrohro verhält er sichwie Zinkblende und ist in Salzsäure aufiöslich unter Entwickelang vonChlorwasserstoffgas. K.
Voltzit, syn. Voltzin.
Volumen, Cubikinbalt eines Körpers nennt man die Grössedes Raumes, welchen dieser Körper einnimmt. Statt des lateinischenWortes Volumen gebraucht man jetzt sehr häufig die abgekürzte Be-zeichnung Volum.
Das Volumen eines regelmässig geformten Körpers kann mandurch Abmessung der diese Form bestimmenden Linien, Winkel unddie darauf basirte geometrische Berechnung bestimmen. Auf physi-kalischem Wege geschieht die Volumsbestimmung häufig dadurch, dassman die Masse des Körpers durch Abwägen bestimmt = m. Kennt mandann das specifische Gewicht dieses Körpers = s und ist z/ die Dichtedes Wassers d. h. die in der Einheit des Volums enthaltene Masse
mWasser, so ist das Volum des Körpers V = — -r.
s J
Giebt man die Masse in Grammen an, so ist für Cubikcentimeter
d ■== 1 und also V = — Cubikcentimeter.s
Das Volum des Körpers ist hierbei für die Temperatur bestimmt,welche er im Wasser hat, die der Temperatur des Wassers gleich seinmuss, um eine bestimmte zu sein.
Für genaue Volumsbestimmungen auf diesem Wege ist Folgendeszu bemerken. Bei der Regulirung des französischen Maasssystemswurde bestimmt, dass 1 Gramm die Masse von 1 CubikcentimeterWasser von der grössten Dichte sein sollte. Jetzt aber wird 1 Grammals der lOOOste Theil des Kilogramms definirt, welches in den Archivenzu Paris aufbewahrt wird. Ob dieses Gramm auch bei den jetzigenweiter vorgeschrittenen Messverfahren und Mcsshülfsmitteln sich nochgenau als die Masse eines Cubikcentimeters Wasser von der grösstenDichte herausstellen wird, ist sehr zu bezweifeln, und es wäre wohl amPlatze, dass dort wo die Mittel hierzu vorhanden diese Untersuchungwiederholt würde.
Die Volume von Gefässen bestimmt man gewöhnlich dadurch,dass man diese mit Wasser oder Quecksilber aus einer Messröhre oderanderen Gefässen füllt, deren Inhalt bereits bekannt ist (s. darüber d.Art. 2. Aufl. Bd. I, Analyse, volumetrische von S. 898 an).
Bei hölzernen Gefässen gebraucht man hierzu häufig auch klein-körnige glatte Samen, z. B. Hirse, welche man aus einem Trichter vonimmer derselben Höhe in das ruhig stehende zu messende Gel äss einlau-fen lässt, in welchem der Samen dann eben gestrichen wird, wie diesz. B. bei dem Aichen der Messgefässe für Getreide geschieht. DurchErschütterungen setzt sich aber der so eingelaufene Samen näher zu-sammen.
Die genaueren Volumsbestimmungen bei Gefässen geschehendadurch, dass man das Gewicht von Wasser oder Quecksilber bestimmt,welches das Gefäss füllt. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen darauf
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