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9 (1864) [U - Z]
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Vinäther.

Vinetin.

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noy's Analyse 1 ), der Formel 4 (3 MgO.Si0 3 ) -f" 3 HO, mit etwasEisenoxydul, Manganoxydul, Kalk und Kali und wird als eine Pseu-domorphose nach Olivin betrachtet, weil »eine Gestalten wie andereSerpentinpseudomorphosen nach Olivin mit denen dieses Minerals über-einstimmen und das Mineral serpentinartig geworden ist; grünlich- bisgraulichgelb, gelblichgrün, durchscheinend, hat die Härte = 3,0 unddas specif. Gewicht = 2,9 bis 3,0. Vor dem Löthrohre ist es unschmelz-bar, giebt mit Borax ein grünes Email und wird von starken Säurenzersetzt. Es findet sich derb und in körnigen Aggregaten auf einemMagneteisenerzlager. j£.

Vinäther nennt L. Gmelin das Aethyloxyd.

Vinafer. Mit diesem Wort bezeichnet Gmelin die Verbindun-gen des Aethyls mit den Halogenen: Chlorvinafer, Jodvinafer u. s. w.

VinameSter, syn. Amethane, nennt Gmelin die Verbin-dungen der Curbaminsäure, der Oxaminsäure u. s. w. mit Aethyloxyd,als Carbevinamester, Oxavinamester u. s. w. bezeichnet.

Vina r S von L. G melin , syn. Arethase von Laurent (s. un-ter Kakodylchlorür Bd. II, 1, S. 266.

V i n C a. Die Blätter von V. minor L. waren früher als adstrin-girendes Mittel officinell. Lucas 2 ) hat versucht, aus dem alkoholischenAuszuge der Blätter den Bitterstoff abzuscheiden nach der Methode,welche Stas zur Auffindung von Alkaloiden benutzt hat (s. d. 2. Aufl.Bd. I, S. 461). Er bekam so eine sehr geringe Menge (4 Gran von12 Unzen) einer gelblichen amorphen Masse, die in Wasser schwamm,in Alkohol oder Aether leicht löslich ist. Der Körper löst sich inverdünnten Säuren, die Lösungen schmecken bitter, sie werden durchGerbsäure gefällt und hinterlassen beim Abdampfen firnissartigeMassen.

Vine, VinegaS nennt L.G melin das Oel des ölbildenden Ga-ses C 4 H4.

Vinester nennt L. Gmelin die zusammengesetzten Aetherartendes Aethyloxyds z. B. Ameisenvinester, Salpetervinester, Essigvine-ster u. s. w.

Vinetin (von vinetier dem französischen Namen von Berberisvulgaris) nennt Wacker 3 ) die aus der Wurzelrinde von Berberis vulga-ris von Polex dargestellte und Oxyacanthin genannte Base (sieheBd. V, S. 822), welcher letztere Name auch einer aus Crataegus Oxya-cantha von Leroy dargestellten mit der ersten nicht identischen Basegegeben ist.

Wacker hat das Oxyacanthin der Berberiswurzel oder Vinetin,welches Witt stein auch aus einer mexicanischen Berberis gefundenhat, näher untersucht. Die lufttrockene Base ist nach seiner AngabeC 32 H 33 NO n -j-HO; es schmeckt rein bitter, löst sich in 30 Thln. kal-

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l) Annal. des min. [4.] T. I, p. 387; Pogg. Annal. Bd. LVI, S. 642; Bd. LV1II,S. 666. 2 ) Archiv d. Pharm. [2.] Bd. XCVII, S. 147. 3 ) VierteijaHresschriftf. prakt. Tharm. Bd. X. S. 177; Chem. OentralM. 1861, S. 321.